-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Schwere Gewitterwarnung für Ost-Australien: Zerstörerische Winde und Hagel drohen
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Google ehrt Zelda mit Zeitreise-Easter Egg zur Switch-2-Veröffentlichung
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Erneut Toter bei Protesten gegen die Regierung in Ecuador
Bei den Protesten tausender Indigener gegen die Regierung in Ecuador ist ein Mensch getötet worden. Ein Angehöriger der Quechua sei am Dienstag in der Ortschaft Puyo "offenbar von einer Tränengasbombe ins Gesicht getroffen" worden, sagte die Anwältin Lina María Espinosa von der Allianz der Menschenrechtsorganisationen der Nachrichtenagentur AFP. Die Proteste insbesondere gegen die hohen Spritpreise dauern bereits seit neun Tagen an.
Insbesondere in der Hauptstadt Quito kam es während der Demonstrationen am Dienstag zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein.
In der Nacht von Montag auf Dienstag war bereits ein Mann ums Leben gekommen, als er während der Proteste in eine Schlucht stürzte. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ein.
Zu den Protesten aufgerufen hat die Indigenen-Organisation Conaie. Sie fordert eine Senkung des Kraftstoffpreises und darüber hinaus eine Diskussion über geltende Preiskontrollen für landwirtschaftliche Produkte zulasten der Landwirte sowie über Bergbaukonzessionen, die in indigenen Gebieten vergeben werden.
Präsident Guillermo Lasso hat wegen der anhaltenden Unruhen den Ausnahmezustand für mehrere Provinzen ausgerufen. Am Dienstag erklärte er auf Twitter, die Regierung sei bereit zu einem "offenen und respektvollen Dialog mit der Conaie und anderen zivilen Organisationen".
Conaie-Chef Leonidas Iza stellte am Dienstagabend Bedingungen für einen Dialog mit den Behörden. Er forderte ein Ende der "repressiven Maßnahmen" sowie die Aufhebung des Ausnahmezustands und den Abzug des Militärs aus einem Park in Quito, in dem sich die Indigenen gewöhnlich sammeln.
Seit Beginn der Proteste wurden nach offiziellen Angaben 101 Sicherheitskräfte verletzt. Die Allianz der Menschenrechtsorganisationen meldete zudem mindestens 90 verletzte Zivilisten und 87 Festnahmen.
Das erdölproduzierende südamerikanische Land leidet unter starker Inflation, Arbeitslosigkeit und Armut, die Probleme wurden durch die Corona-Pandemie noch verschärft. Seit 2020 sind die Kraftstoffpreise stark gestiegen.
W.Lapointe--BTB