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WTO-Ministertreffen in Genf von Krieg und Krisen überschattet
Die Welthandelsorganisation WTO will sich ab Sonntag bei ihrem ersten Ministertreffen seit vier Jahren in Genf mit aktuellen Krisen und Herausforderungen befassen. Überschattet werden die viertägigen Beratungen insbesondere durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der den Welthandel derzeit massiv beeinträchtigt.
Hinzu kommen unter anderem die Folgen der Corona-Pandemie sowie die massiven Spannungen zwischen den USA und China. Insofern dürfte bei den Beratungen Schadensbegrenzung im Vordergrund stehen. Zu den konkreten Fragen auf der Tagesordnung gehört unter anderem der Umgang mit Subventionen im Fischereisektor. Das bislang letzte WTO-Ministertreffen fand 2017 in Buenos Aires statt.
J.Horn--BTB