-
Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage
-
Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer gestiegen - Kritik an Steuererlassen
-
Trauer um Country-Ikone Dolly Parton eint Menschen in den USA
-
Frau vor Augen von Sohn ermordet: Berliner Urteil gegen Ehemann rechtskräftig
-
Professorin will Mäuse aneinander nähen: Kölner Gericht bestätigt Verbot
-
Medien: Prinz Harry mit Familie nach Großbritannien heimgekehrt
-
VW-Chef Blume stellt Belegschaft in Emden auf Einschnitt ein - Schließung möglich
-
FIFA-Machtkampf: Boykott-Drohung der UEFA wohl vom Tisch
-
Sächsischer Munitionsskandal: Vorwürfe gegen Schießtrainer werden neu geprüft
-
Klingbeil: Kabinett wird Reform der Einkommensteuer kommende Woche beschließen
-
Merz will an Abschaffung von "Rente mit 63" festhalten
-
Behörden: Nach Überschwemmungen in Nepal 384 Touristen vermisst
-
Verwirrung um Zuckersteuer: Doch keine Abgabe auf Getränke mit Süßstoff
-
Kreml: CIA-Chef Ratcliffe bei Moskau-Besuch in Kontakt mit russischen Geheimdiensten
-
Merz sieht Verantwortung für Hitzeschutz bei Ländern: Es mangelt nicht an Geld
-
Hoeneß bestätigt: Undav neuer VfB-Kapitän
-
Angriffe auf deutsche Wirtschaft: Spur führt häufiger zu ausländischen Geheimdiensten
-
Urteil: Kleingärtnerin muss Parzelle wegen illegalen Schuppens zurückgeben
-
Ausnahmeregeln für Käseproduzenten in Frankreich wegen Dürre
-
FC Bayern: Palhinha wechselt zu Benfica
-
Flugbegleiterin in Frankreich: Brustkrebs als Berufskrankheit anerkannt
-
Für 100 Millionen Euro: ManCity verpflichtet Jungstar Bouaddi
-
14 Säuglinge sterben bei Brand auf Entbindungsstation in Pakistan
-
Klimaphänomen El Niño: Auch Panama und El Salvador rufen Dürre-Alarm aus
-
Schwesig will nicht SPD-Chefin werden - Rückendeckung für Bas und Klingbeil
-
Datenschützer gehten wegen "Schattendatenbank" gegen Schufa vor
-
Nach Infektion mit Malaria: Beschäftigter von Frankfurter Flughafen gestorben
-
Klingbeil: Zuckersteuer soll doch nicht für Getränke mit Süßstoff gelten
-
SpaceX plant neuen Weltraumbahnhof für Starship-Raketen in Louisiana
-
Gegen Rassismus und für Demokratie: Migranten in Sachsen-Anhalt schließen Geschäfte
-
Auto-Expertin Keim sieht Chancen für VW - Stellenabbau unvermeidlich
-
Mutmaßlicher Dreifachmord in Bayern: Prozess gegen 38-Jährigen ab Oktober
-
Prozess gegen Meta: US-Tech-Konzern bemüht sich laut Medienbericht um Vergleich
-
FIFA-Machtkampf: Europäische Topligen gegen Infantino
-
Watzke plädiert: "Neuem" BVB "Geduld entgegenbringen"
-
Rias-Bericht: Neuer Höchststand bei antisemitischen Vorfällen in Thüringen
-
Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer auf neuen Höchstwert gestiegen
-
Neue Freundin von Mann erstochen: Bundesgerichtshof bestätigt Essener Mordurteil
-
Datenanalyse: Teenager in Australien nutzen Onlinedienste fast so stark wie vor Verbot
-
Verbände: Staat könnte fast vier Milliarden Euro durch Zuckersteuer einnehmen
-
"In Zukunft getrennte Wege": Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer sind kein Paar mehr
-
Kettenkarussell bleibt stehen: Fahrgäste in Hamburg aus 25 Metern Höhe gerettet
-
14 Säuglinge bei Brand in Entbindungsstation in Pakistan gestorben
-
Lange macht Hoffnung auf WM-Teilnahme von Nyara Sabally
-
Von Trump unterstützte Darline Graham gewinnt Stichwahl um Senatssitz ihres verstorbenen Bruders
-
Ifo: Exporterwartungen deutscher Unternehmen stark gestiegen
-
Polizei in Australien sucht Austernbdiebe - Muscheln im Wert von mehr als 200.00 Euro gestohlen
-
Mit Pochettino-Sohn: Andorras Meister kann Geschichte schreiben
-
Für Sammelkarten: Startelf-Debütanten erhalten "Patch"
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenduell zwischen CDU und AfD
Waffenruhe im Gazastreifen: Acht für Freilassung vorgesehene Geiseln sind tot
Insgesamt 33 Geiseln sollten in der ersten Phase eines Waffenruhe-Abkommens zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas freikommen - acht von ihnen sind nach Angaben der israelischen Regierung jedoch bereits tot. Die Angehörigen der Toten seien informiert worden, sagte Regierungssprecher David Mencer am Montag. Zuvor hatte die Hamas Israel eine Liste mit dem "Status" der für die Freilassung vorgesehenen Geiseln übergeben. Im Gazastreifen machten sich unterdessen zehntausende vertriebene Palästinenser mit ihrem Hab und Gut auf den Weg in ihre Heimatorte im Norden.
Damit sind offenbar nur 18 der insgesamt 26 Geiseln noch am Leben, die in den kommenden Wochen freikommen sollten. Sieben weibliche Geiseln waren bereits an den vergangenen beiden Wochenenden nach Israel zurückgekehrt. Für Donnerstag und Samstag ist die Freilassung von jeweils drei Geiseln geplant - darunter auch Arbel Yehud, die Medienberichten zufolge einen familiären Bezug zu Deutschland hat.
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen war am 19. Januar nach 15 Monaten Krieg in Kraft getreten. Im Gegenzug für die Freilassung der israelischen Geiseln sollen in der ersten 42-tägigen Phase die Hilfslieferungen in das Palästinensergebiet verstärkt werden und nach ägyptischen Angaben insgesamt etwa 1900 Palästinenser aus israelischer Haft freikommen.
Nach der Einigung auf die Freilassung der sechs weiteren israelischen Geiseln machten sich am Montag zehntausende Palästinenser auf den Weg in ihre Heimatorte im Norden des Gazastreifens. Bepackt mit ihrem Hab und Gut brachen sie vom Süden des Küstengebiets auf. Zu Tausenden bevölkerten sie die Küstenstraße.
"Es ist ein großartiges Gefühl, wenn man nach Hause zurückkehrt, zurück zu seiner Familie, seinen Verwandten und seinen Liebsten, und sein Haus inspiziert - wenn es noch ein Haus ist", sagte der geflüchtete Ibrahim Abu Hassera der AFP. Laut einem Hamas-Sicherheitsvertreter kehrten innerhalb von zwei Stunden "mehr als 200.000 Vertriebene" in die Regionen Gaza und Nord-Gaza zurück.
Parallel zur Freude über die Rückkehr wurde jedoch auch das Ausmaß der massiven Zerstörung im Norden des Gazastreifens deutlich. Nach Angaben des Medienbüros der von der Hamas geführten Regierung im Gazastreifen werden bis zu 135.000 Zelte und Wohnwagen nötig sein, um die zurückkehrenden Familien unterzubringen. Dennoch spricht die Hamas von einem "Sieg" der Palästinenser, der das "Scheitern und die Niederlage der Besatzungs- und Vertreibungspläne" offenbare.
Seit dem Beginn des Kriegs im Oktober 2023 war ein Großteil der 2,4 Millionen Bewohner innerhalb des Gazastreifens vertrieben worden - viele von ihnen bereits mehrfach. Ausgelöst worden war der Krieg durch den beispiellosen Angriff der Hamas auf Israel, bei dem laut israelischen Angaben 1210 Menschen getötet und 251 weitere als Geiseln verschleppt wurden.
Israel ging daraufhin militärisch gegen Ziele im Gazastreifen vor und rief die Bevölkerung immer wieder zu Evakuierungen auf. Nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde wurden in dem Krieg bislang mehr als 47.300 Menschen getötet.
Israel hatte die Rückkehr der vertriebenen Menschen in den Norden des Gazastreifens an die Freilassung der Zivilistin Yehud geknüpft. Nachdem die Hamas schließlich zustimmte, Yehud gemeinsam mit zwei weiteren Geiseln am Donnerstag freizulassen, wurde am Montagmorgen der sogenannte Netzarim-Korridor geöffnet. Am Wochenende hatten tausende Palästinenser vor dem von Israel blockierten Durchgang auf ihre Heimkehr gewartet.
Die Europäische Union teilte unterdessen mit, am südlichen Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten eine Kontrollmission wieder aufzunehmen. Dadurch könnten Verletzte das Palästinensergebiet verlassen um medizinische Hilfe zu bekommen, erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas im Onlinedienst X.
Die EU hatte 2005 nach dem vollständigen Rückzug Israels aus dem Gazastreifen die Kontrollmission EUBAM an die Grenze zu Ägypten entsandt. Mit der Mission wurden die palästinensischen Behörden bei der Personen- und Warenkontrolle am Übergang Rafah unterstützt. Dabei ging es vor allem auch darum, Waffen-, Sprengstoff- oder Bargeldschmuggel zu verhindern. Nach der Machtübernahme durch die Hamas im Gazastreifen im Jahr 2007 wurde die Mission ausgesetzt.
R.Flueckiger--VB