-
Allen überragt: Bills schlagen Lions trotz starkem St. Brown
-
Lys scheitert im Achtelfinale von Sao Paulo
-
Zahl überschuldeter Menschen steigt - Alleinerziehende besonders betroffen
-
DFB-Ausbootung nagt an Baumann: "Gefällt mir nicht"
-
Rankel als Eisbären-Cheftrainer? "Wäre zu früh gekommen"
-
Freiburger Klopp-Geschichten: Hund, Sofa, Rückruf, Opa
-
Klopp über Wirtz: "Einfach Flo sein"
-
Werner Herzog wird bei Filmfestival in San Sebastián für sein Lebenswerk geehrt
-
EU-Finanzminister beraten in Dublin
-
Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet für Bundeswehr in Empfang
-
Russland-Geschäft von Nestlé und Auchan unter russische Verwaltung gestellt
-
Europa League: Tor-Debüt für Woltemade, Baur trifft für Celtic
-
Vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Linke in Umfrage knapp vor CDU
-
Wahllokale im Fernen Osten geöffnet: Parlamentswahl in Russland hat begonnen
-
Handball: Nur Magdeburg in Champions League noch ungeschlagen
-
Vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD schiebt sich in Umfrage vor AfD
-
Rankel erlebt Zitterpartie: Meister Berlin gewinnt DEL-Auftakt
-
Prinz Harry absolviert ersten größeren Auftritt nach seiner Rückkehr nach Großbritannien
-
USA geben grünes Licht für möglichen F-35-Verkauf an Saudi-Arabien
-
Merz und Trump holen abgesagtes Telefonat nach
-
UNO: Weniger Migranten erreichen Europa über das Meer - doch mehr sterben beim Versuch
-
Handball: Melsungen zahlt Champions-League-Lehrgeld
-
Pleite zum Auftakt: Hoffenheim geht auf Kreta baden
-
Frankreichs Premier Lecornu will 54 Milliarden Euro einsparen
-
Merz: Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch am Mittwoch im Kabinett
-
Merz verteidigt Reformkurs: "Wir holen nach, was wir längst hätten machen müssen"
-
Rallye: WM-Finale in Saudi-Arabien wegen Kriegs gestrichen
-
Mindestens fünf Tote bei Angriffen im Jemen und in Saudi-Arabien
-
Staatsbesuch: Trump will Xi persönlich am Flughafen empfangen
-
Klage scheitert: Schulleiter bekommt keinen Ausgleich für Überstunden
-
"Kontrolle nicht verlieren": Charles III. richtet Appell an führende KI-Unternehmen
-
AFP-Fotos scheinen Trump mit Darstellung von Abriss des Kennedy Centers zu zeigen
-
Deutschlands größter Offshore-Windpark eingeweiht
-
Drohender Streik: Micron-Beschäftigte in Taiwan lehnen Bonus von 68 Monatsgehältern ab
-
Erkrankter stirbt nach Malariainfektion nahe Frankfurter Flughafen
-
Glücksspiel im Internet: BGH prüft Rückforderung von verlorenen Einsätzen
-
Polzin vor Vertragsverlängerung beim HSV
-
KI-Aufholjagd: Europa macht bei industriellen Anwendungen Boden gut
-
Dianas Bruder erhebt heftige Vorwürfe gegen Charles III. - Palast dementiert
-
US-Kongress will Haushalte vor steigenden Stromkosten durch Rechenzentren schützen
-
Todesfall nach Malariainfektion nahe Frankfurter Flughafen
-
Oppositionelles Mitte-Links-Lager gewinnt Parlamentswahl in Schweden
-
Ukrainische Regierung plant 2027 Rekordausgaben für Verteidigung
-
Bayern: Festnahme nach mutmaßlichem Mord an 45-Jährigem bei Feier in Coburg
-
Festnahme in Brandenburg: IS-Anhänger soll Anschlag auf Kirche in Bremen geplant haben
-
Aus Rotweinfass verschwunden: Unbekannte stehlen tausende Liter Maische von Weingut
-
Erdogan will 2028 erneut antreten und setzt auf vorgezogene Wahl
-
Streit um Teilnahme Israels: Irland will ESC auch 2027 boykottieren
-
Gemischtes Echo auf Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch
-
Urteil: Meta haftet für Fake-Werbung auf Instagram und Facebook
Katalanen-Anführer Puigdemont nach Auftritt in Barcelona offenbar wieder geflohen
Sieben Jahre nach seiner Flucht ins Exil ist der katalanische Unabhängigkeitsanführer Carles Puigdemont trotz drohender Festnahme am Donnerstag nach Spanien zurückgekehrt - und hat kurz darauf offenbar wieder die Flucht ergriffen. Nach einer Ansprache Puigdemonts vor tausenden Anhängern unweit des katalanischen Parlaments in Barcelona verbreitete sich zunächst das Gerücht, Puigdemont sei erneut geflohen. Später wurde nach Polizeiangaben ein katalanischer Polizist festgenommen, der Puigdemont bei seiner Flucht geholfen haben soll.
Wie AFP-Journalisten berichteten, hatte Puigdemont zunächst gegen 09.00 Uhr am Morgen eine Bühne vor dem Triumpfbogen Arc de Triomf in Barcelona betreten und dort eine kurze Rede gehalten. Der frühere Regionalpräsident trat unter Jubelrufen vor seine Anhänger, viele Menschen in der Menge schwenkten Fahnen in den Farben der Unabhängigkeitsbewegung, einige riefen "Präsident! Präsident!"
Puigdemont sagte in seiner Ansprache unter anderem: "Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird, bis wir uns wieder sehen können, meine Freunde, aber egal, was passiert: Wenn wir uns wiedersehen, hoffe ich, dass wir wieder gemeinsam laut rufen können (...): 'Lang lebe ein freies Katalonien!'"
Seine Anhänger begaben sich nach Puigdemonts Ansprache zum nahe gelegenen Regionalparlament, wo bei einer Sitzung am Vormittag ein neuer Regionalpräsident gewählt werden sollte. Spitzenkandidat für das Amt war der frühere Gesundheitsminister und regionale Sozialistenchef Salvador Illa. Puigdemonts Unterstützer kamen dort jedoch ohne Puigdemont an, dem bei seiner Ankunft vermutlich die Festnahme gedroht hätte.
Spanische Medien veröffentlichten dann Bilder von Straßensperren, bei denen in Barcelona und darüber hinaus Fahrzeuge kontrolliert wurden. Die Polizei bestätigte die Fahndung nach Puigdemont zunächst nicht.
Wenig später erklärte die katalanische Regionalpolizei Mossos d'Esquadra, ein Polizist sei wegen des Verdachts festgenommen worden, Puigdemont bei dessen Flucht geholfen zu haben. Spanischen Medienberichten zufolge soll der Polizist der Halter eines Fahrzeugs sein, mit dem Puigdemont nach seiner Ansprache vor dem Parlament geflohen war.
Die sozialistische Regierung in Madrid hatte zwar eine Amnestie für katalanische Unabhängigkeitsbefürworter per Gesetz beschlossen - auch um sich eine Regierungsmehrheit mit Unterstützung der Partei von Puigdemont für die Zentralregierung in Madrid zu sichern. Später hatte das oberstes Gericht Spaniens zwar die Strafverfolgung für den Vorwurf des "Terrorismus" aufgehoben, nicht aber für den Vorwurf der Unterschlagung von Geldern gegen Puigdemont.
Die Amnestie sollte katalanischen Aktivisten zugute kommen, die nach dem gescheiterten Abspaltungsversuch Kataloniens im Jahr 2017 von der spanischen Justiz verfolgt wurden. Puigdemont war der führende Initiator des damaligen Unabhängigkeitsreferendums, welches das Land in eine seiner schwersten politischen Krisen stürzte. Nach seiner Flucht ins Exil wurde Puigdemont 2019 als Abgeordneter ins Europäische Parlament gewählt. Zuletzt lebte er in Belgien und Südfrankreich.
F.Wagner--VB