-
Frankreich: Präsidentschaftskandidat Philippe unter Veruntreuungsverdacht
-
Fahndung in Nordrhein-Westfalen: Unbekannte sollen 34-jährigen Häftling befreit haben
-
Bundesregierung macht Weg frei für Zuckersteuer
-
An Lungenkrebs erkrankter Papst hat nach Operation das Klinikbett verlassen
-
Merz will Erstarken von Extremisten erfolgreiche Reformen entgegenstellen
-
Tischtennis-EM: Lockere Auftaktsiege für Qiu und Franziska
-
Lufthansa gewinnt Bieterduell um Airline TAP aus Portugal
-
Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines: Verteidigung weist Vorwürfe zurück
-
Unbekannte sollen Häftling in Nordrhein-Westfalen befreit haben - Fahndung
-
Türkische Regierung übernimmt Kontrolle über meistgesehenen Nachrichtensender
-
Westjordanland: Israelische Siedler setzen Moschee in Brand
-
Nach Starlink-Drosselung: Ukraine wirft USA Unterstützung Russlands vor
-
Merz beschwört "schöpferische Anstrengung" als Antwort auf Extremismus
-
Impfstoff-Hersteller Sanofi muss Verunglimpfung von Konkurrenz richtigstellen
-
Niedersachsen: Rechtsanwalt wegen Millionenbetrugs festgenommen
-
38 Organisationen warnen vor Aussetzung des Asylrechts in der EU
-
Portugiesischer Regierungschef: Lufthansa gewinnt Bieterrennen um TAP Air
-
Anklage in Russel Brands Vergewaltigungsprozess: Sexgier des Komikers "unersättlich"
-
Merz verteidigt Unterstützung der Ukraine gegen Kritik von "links und rechts"
-
Sachsen-Anhalt: AfD und BSW setzen gemeinsamen Antrag gegen Ukraine-Hilfen durch
-
Sondierungsunterbrechung in Berlin: Grüne wollen Gespräche fortsetzen
-
Nordrhein-Westfalen: Festnahme nach Brand mit drei Toten in Bochum
-
Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen holen Bronze
-
Neuer Arbeitsminister Schweitzer im Bundestag vereidigt
-
Sondierungsunterbrechung in Berlin: SPD fordert Erklärung von Linkspartei
-
US-Kult-Serie "Girls" kehrt 2027 mit fünf Folgen zurück
-
Rheinland-Pfalz: Polizeieinsatz wegen vermeintlicher Riesenschlange in Schlafzimmer
-
Schutz von Kindern im Netz: Bundesregierung beschließt Maßnahmenpaket
-
Türkei: Regierung übernimmt Kontrolle über meistgesehenen Nachrichtensender
-
Tischtennis: Duda/Mittelham sichern Medaille - Doppel auf Kurs
-
Pflegereform: Expertenkommission nimmt Arbeit auf - erste Ergebnisse Ende Januar
-
Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen fahren um Bronze - Männer raus
-
Rechenzentrum von größter russischer Bank von Drohne getroffen
-
JVA Gablingen: Prozess wegen Gefangenenmisshandlung beginnt im Januar in Augsburg
-
Kabinett macht Weg frei für Zuckersteuer
-
Mont-Blanc-Vermesser: Frankreichs höchster Berg zwei Meter höher als 2023
-
Nordrhein-Westfalen: Ermittler finden illegale Cannabisplantage - eine Festnahme
-
Tödliche Messerattacke auf Kind in Bayern: Urteil gegen Jugendlichen abgeändert
-
Polizist aus Baden-Württemberg soll fast 250.000 Euro veruntreut haben - Anklage
-
Urteil zu Porno-Seite Stripchat: Betreiber muss strengere Auflagen erfüllen
-
Bundesverfassungsgericht: Handel mit Flensburger Punkten bleibt verboten
-
Von Schnurbein zur neuen Antisemitismusbeauftragten berufen
-
Bericht: Globale Entwaldung 2025 zurückgegangen - allerdings kein Langfrist-Trend
-
Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines mit Anklageverlesung begonnen
-
CDU bringt sich nach Sondierungsunterbrechung in Berlin in Stellung
-
Zwölf US-Senatoren: Trumps Diesel-Deal mit Putin ist "Verrat" an den Ukrainern
-
Verstöße gegen Geldwäschegesetze: Bank of America muss Milliardenstrafe zahlen
-
Tischtennis-EM: Deutsche Doppel spielen um Medaillen
-
24-Jähriger bei tödlichem Arbeitsunfall in Bremen in Maschine eingeklemmt
-
Regierung setzt Pflegekommission ein - erste Ergebnisse Ende Januar
Frankreichs Opposition kritisiert scharfe Rhetorik Macrons zur Ukraine
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat mit seiner zunehmend scharfen Rhetorik mit Blick auf den Ukraine-Krieg heftige Kritik der französischen Opposition ausgelöst. "Seine kriegerische Haltung, die das Entsenden französischer Soldaten nicht ausschließt, beunruhigt das Land", sagte der rechtspopulistische RN-Parteichef Jordan Bardella im Anschluss an ein Treffen Macrons mit Spitzenvertreter aller Parteien am Donnerstag im Elysée.
Macron habe sich durch seine Haltung international isoliert und spiele dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in die Hände, indem er innereuropäische Konflikte offenlege, sagte Bardella. "Frankreichs Rolle ist es, rote Linien zu definieren", fügte er hinzu. Nach Aussagen mehrerer Teilnehmer hatte Macron bei dem Treffen mit den Parteispitzen für eine "grenzenlose Unterstützung" der Ukraine geworben.
"Die Ukrainer haben uns niemals um Bodentruppen gebeten", erklärte der sozialistische Parteichef Olivier Faure. "Anstatt sich durch Provokationen in den Vordergrund zu spielen, sollte der Präsident lieber die Versprechen halten, die er der Ukraine gegeben hat, vor allem mit Blick auf Munition und Geschützen", fügte er hinzu.
Grünen-Chefin Marie Tondelier bezeichnete es als "beunruhigend", dass Macron mit Blick auf Russland von "grenzenloser Unterstützung" spreche, wo beide Länder über Atomwaffen verfügten. "Das sind keine Themen, die man so leichtfertig behandeln sollte, das ist unverantwortlich", sagte sie.
Macron hatte am Dienstag in Prag erklärt, es käme bald der Moment, in dem es notwendig sei, "nicht feige zu sein". Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte gereizt reagiert und darauf verwiesen, dass es "dringendere Probleme" zu lösen gebe, etwa die Herstellung von Munition.
In der Woche zuvor hatte Macron auf einer internationalen Ukraine-Konferenz viele Verbündete vor den Kopf gestoßen, indem er sich offen dazu bekannte, die Entsendung westlicher Soldaten in die Ukraine nicht auszuschließen. Später erklärte die Regierung, dass es nicht um Kampfeinheiten gehe, sondern um Ausbildung und Minenräumung.
Die Ukraine-Politik spielt derzeit in Frankreich eine große Rolle in der politischen Debatte. Am Vortag hatte Macron seine beiden Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy und François Hollande in den Elysée eingeladen, um über die Ukraine zu beraten. In der kommenden Woche ist eine Ukraine-Debatte mit anschließender Abstimmung in beiden Kammern des Parlaments geplant.
Im Hintergrund stehen auch die Europawahlen im Juni, bei der die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) in Umfragen derzeit mit Abstand vorn liegt. Macron wirft der Partei unter anderem ihre Nähe zu Russland vor. Die frühere Parteichefin Marine Le Pen hatte sich von Putin empfangen lassen, ihre Partei hatte von einer tschechisch-russischen Bank einen Millionen-Kredit bekommen.
G.Frei--VB