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Senatswahl in Frankreich: Hälfte der Sitze in zweiter Kammer wird neu bestimmt
In Frankreich wird am Sonntag etwa die Hälfte der Sitze im Senat, der zweiten Kammer des Parlaments, neu vergeben. Es handelt sich um eine indirekte Wahl durch knapp 80.000 Wahlleute, in erster Linie Gemeinderäte. Der französische Senat gilt mit seinen 348 Sitzen als die Stimme der Regionen und wird seit Jahren von den rechtskonservativen Republikanern dominiert.
Möglicherweise wird bei der Wahl die Splitterpartei des ehemaligen Premierministers Edouard Philippe einige Sitze erringen - Philippe gilt als möglicher Kandidat bei der Präsidentschaftswahl 2027. Ein Bündnis aus Sozialisten, Kommunisten und Grünen wiederum hofft, bei der Wahl gemeinsam die Schwelle von 100 Senatoren zu erreichen. Die rechtspopulistische Partei Rassemblement Nationals (RN), die derzeit nicht im Senat vertreten ist, will in die Parlamentskammer einziehen.
H.Gerber--VB