-
Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant
-
Juristische Debatte über Nichtwählbarkeit von Le Pen flammt auf
-
CDU-Vize Prien drängt zu Eile in Präsidenten-Frage - Klärung bis 9. November
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Gefängnismitarbeiter in NRW nach Verkauf von Handys an Häftlinge in Untersuchungshaft
-
Bolsonaro setzt sich nach Wahlniederlage aus Brasilien in die USA ab
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Brandenburg: Kind in Wildpark von Wolf attackiert und schwer verletzt
-
Putin umwirbt afrikanische Staaten bei Gipfel in Moskau
-
Israel: Arabische Listen legen nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen weiter zu
-
Verheerendes Zugunglück in Spanien: Mindestens 64 Todesopfer
-
Jugendproteste: Behörden warnen vor Extremisten - GEW betont Anliegen der "GenZ"
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Frauen betäubt und missbraucht: Zwölf Jahre Haft für Serienvergewaltiger in Berlin
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Brasilianischer Wahlverlierer Flávio Bolsonaro in Miami gelandet
-
Nach Dopingsperre: Carl will "zweite Chance" nutzen
-
"Unprofessionell": Grüne und Linke kritisieren Merz' Kurs bei Steinmeier-Nachfolge
-
Zahl der Toten nach Zugunglück in Spanien steigt auf 64
-
Parlamentswahl in Israel: Kein klarer Weg zur Regierungsbildung
-
Struff gewinnt deutsches Duell - nun gegen Djokovic?
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Medienbericht: Weitere Haftstrafe für iranischen Regisseur Panahi
-
Streit um Brigitte Bardots Erbe: Witwer aus Villa ausgeschlossen
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Hochgeschwindigkeitszüge kollidieren in Spanien: Mindestens 30 Todesopfer
-
Bolsonaro setzt sich nach Wahlniederlage aus Brasilien ab - Aufenthaltsort unklar
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Behörden: Zahl der Toten bei Zugunglück in Spanien steigt auf mindestens 30
-
Merz: Deutschland wird Rüstungskooperation mit Japan verstärken - Kampfjetbau ausloten
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Nach Ausschreitungen in Frankreich: Randalierer sollen für Schäden zahlen
-
Bundespolizei fasst falsche Diplomaten an Münchner Flughafen
-
Ukrainischer Präsident Selenskyj wird in Hessen mit Medaille geehrt
-
Polizei schießt bei Übung auf Bundeswehrsoldaten: Ermittlungen eingestellt
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Israels Wahlbehörde: Netanjahus Block führt nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen
-
Auch Real entschuldigt sich bei China für Mbappé-Kommentar
-
Klaveness: FIFA-Kandidatur "kein wirkliches Thema" für mich
-
Angreifer vor israelischer Botschaft in Serbien erschossen - Israel spricht von "Terroranschlag"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Unbekannte wollen in Dresdner Zwinger einbrechen - Verdächtige flüchten
-
Trump: Unterstützung für Netanjahu hat diesem bei Wahl in Israel sehr geholfen
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Statistik: Mehr Patienten im vergangenen Jahr in Krankenhäusern behandelt
-
Neue Antisemitismusbeauftragte beklagt offen gelebten Judenhass in Deutschland
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Buenos Aires: Flávio Bolsonaro von Brasilien über Argentinien nach Ecuador gereist
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
Hohe Erwartungen an Lambrecht-Nachfolger Pistorius
Begleitet von hohen Erwartungen und drängenden politischen Problemen tritt der SPD-Politiker Boris Pistorius am Donnerstag das Amt des Bundesverteidigungsministers an. Am Morgen soll Pistorius die Ernennungsurkunde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erhalten - damit löst er offiziell die bisherige Ministerin Christine Lambrecht im Amt ab. Für Pistorius folgen dann Vereidigung im Bundestag, Empfang mit militärischen Ehren im Verteidigungsministerium und ein Treffen mit seinem US-Kollegen Lloyd Austin.
Vertreterinnen und Vertreter der Ampel-Koalition stärkten dem neuen Minister am Mittwoch demonstrativ den Rücken. Die FDP-Wehrexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann nannte im RBB-Sender Radioeins allerdings "eine Bedingung" für die Unterstützung des neuen Ministers - nämlich, "dass er der Chef im Ring ist, dass er am Kabinettstisch die Interessen der Soldatinnen und Soldaten durchsetzt" und dass er gegenüber dem Kanzler klar mache: "Das Sagen im Ministerium hat der Verteidigungsminister."
Die Grünen-Wehrexpertin Agnieszka Brugger bezeichnete Pistorius im Sender Phönix als "ausgezeichnete Wahl". Sie fügte hinzu: "Das Verteidigungsministerium ist ein sehr schwieriges Ressort." Pistorius bringe mit seiner Erfahrung und seinem Ansehen "sehr wichtige Qualifikationen für dieses Amt mit", sagte sie.
Der Mittwoch war für Pistorius der letzte Tag im Amt des niedersächsischen Innenministers. Landessozialministerin Daniela Behrens (SPD) sollte zur Interims-Innenministerin ernannt werden, teilte eine Regierungssprecherin in Hannover mit. Die Interimsbesetzung des Amts ist laut Landesverfassung erforderlich, um Pistorius von seinem Amt zu entpflichten.
Zu den drängendsten Fragen, denen sich der neue Minister zuwenden muss, zählt die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine. Der ukrainische Vize-Außenminister und frühere Berlin-Botschafter Andrij Melnyk forderte von Pistorius eine Abkehr der bisherigen zurückhaltenden Linie in Berlin. Der neue Minister müsse umfangreiche schwere Waffenlieferungen an sein Land ermöglichen, sagte Melnyk dem Nachrichtenportal t-online. Dazu zählten "Kampfpanzer, Kampfjets, Kriegsschiffe, Mehrfachraketenwerfer, Artillerie, Flugabwehr und natürlich ausreichend Munition".
Pistorius müsse "viel entschlossener und schneller" agieren als seine Vorgängerin Christine Lambrecht, forderte der ukrainische Vize-Außenminister weiter. "Damit kann er beweisen, dass Deutschland seine Verweigerungstaktik für immer ad acta gelegt hat."
Der Bundeswehrverband begrüßte die Nominierung von Pistorius. Der SPD-Politiker sei "hochgeachtet", sagte Verbandschef André Wüstner der "Welt" vom Mittwoch. Wüstner sieht den neuen Minister vor großen Herausforderungen: "Die Lage der Bundeswehr ist so prekär wie nie zuvor." Es müssten "personelle, infrastrukturelle sowie materielle Lücken" geschlossen werden.
Zu den großen internen Problemfeldern zählen offenbar auch die Maschinengewehre der Bundeswehr. Diese sind einem Bericht der "Bild" zufolge teilweise in einem katastrophalen Zustand. Dies gelte besonders für die Feldlafette, ein mittleres Maschinengewehr, berichtet die Zeitung unter Berufung auf den Quartalsbericht zur "Beschleunigung und Optimierung der Beschaffungen in der Bundeswehr".
Die "für den infanteristischen Einsatz" verfügbaren Feldlafetten stammten aus den 1960er Jahren, weisen zunehmend "Obsoleszenzen" - also eine anhaltende Nicht-Verfügbarkeit - auf und bedürften vor jeder Verwendung einer Einzelfreigabe", zitierte das Blatt aus dem Bericht.
F.Pavlenko--BTB