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Neue Durchsuchungen bei terroverdächtigen Iranern in Castrop-Rauxel
Rund eine Woche nach der Festnahme von zwei Iranern in Castrop-Rauxel wegen des Verdachts der Planung eines islamistischen Anschlags haben Polizeibeamte die Wohnung und Garagen der Verdächtigen erneut durchsucht. Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf am Montag mit. Dabei wurden weitere, nicht näher benannte Beweismittel beschlagnahmt. Deren Untersuchung dauerte an.
Grund für die erneuten Durchsuchungen seien die besonderen Sicherungsvorkehrungen gewesen, die bei den vorangegangenen Durchsuchungen gegolten hätten, hieß es. Die neuen Durchsuchungen erfolgten demnach ohne besondere Sicherungsmaßnahmen.
Die beiden Iraner - ein 32-Jähriger und sein 25-jähriger Bruder - waren vor etwa einer Woche festgenommen worden. Inzwischen sitzen sie in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie sich die Giftstoffe Cyanid und Rizin beschaffen wollten, um damit einen islamistisch motivierten Anschlag zu begehen.
Konkret besteht der dringende Tatverdacht der Verabredung zu Mord. Bei den Durchsuchungen vor rund einer Woche wurden zunächst keine Giftstoffe gefunden. Die Ermittlungen dauerten an.
P.Anderson--BTB