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Zwei palästinensische Kämpfer des Islamischen Dschihad im Westjordanland getötet
Zwei palästinensische Kämpfer der militanten Palästinensergruppe Islamischer Dschihad sind bei einem Einsatz israelischer Streitkräfte im besetzten Westjordanland getötet worden. Die beiden jungen Männer wurden im Ort Dschaba südlich von Dschenin erschossen, wie das palästinensische Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Der Islamische Dschihad bestätigte den Tod seiner "heldenhaften Märtyrer".
Die israelische Armee teilte mit, sie habe in der Nähe von Dschaba einen "Anti-Terror-Einsatz" ausgeführt. Verdächtige hätten aus einem fahrenden Fahrzeug geschossen, woraufhin die israelischen Soldaten mit "scharfem Feuer" reagiert hätten. Zwei Menschen seien getroffen worden.
Das palästinensische Gesundheitsministerium teilte zudem mit, dass ein 19 Jahre alter Palästinenser, der vor einigen Tagen durch israelische Schüsse verletzt worden war, seinen Verletzungen erlag.
Seit Jahresbeginn wurden damit insgesamt zwölf Palästinenser im Westjordanland bei Konflikten mit israelischen Soldaten getötet. Die Gewalt in Israel und den Palästinensergebieten hatte im vergangenen Jahr stark zugenommen. Mehr als 200 Palästinenser und 26 Israelis wurden in dem Konflikt getötet. UN-Angaben zufolge war 2022 das Jahr mit den meisten Todesopfern seit dem Palästinenseraufstand von 2002 bis 2005, der sogenannten zweiten Intifada.
D.Schneider--BTB