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Bundespräsident Steinmeier empfängt Sternsinger in Schloss Bellevue
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben die Sternsinger im Schloss Bellevue empfangen. Steinmeier begrüßte am Freitag 16 Kinder aus dem Bistum Regensburg, die in ihren Sternsingergewändern den Segen "Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus" brachten. Sie stehen stellvertretend für die bundesweit mehr als 300.000 Kinder, die mit der Aktion Dreikönigssingen Spenden für notleidende Kinder in aller Welt sammeln.
Die kirchliche Sternsingeraktion wird vom Kindermissionswerk und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend gemeinsam getragen und findet zum 65. Mal statt. Vor zwei Jahren gab es die Aktion wegen der Coronapandemie nur online, im vergangenen Jahr war nur eine kleine Gruppe Sternsinger in Berlin.
In diesem Jahr lautet das Motto der Aktion Dreikönigssingen "Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit". Dahinter steht nach Angaben des Kindermissionswerks die Botschaft, dass Kinder überall auf der Welt ein Recht auf Schutz haben – in Indonesien ebenso wie in Deutschland.
Seit ihrem Start 1959 entwickelte sich die Aktion nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Mehr als 77.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden seitdem unterstützt. Das Dreikönigssingen im vergangenen Jahr brachte 38,5 Millionen Euro an Spendengeldern ein.
Bereits am Donnerstag empfing auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Sternsingerinnen und Sternsinger. Ins Kanzleramt kamen mehr als hundert Kinder aus allen 27 deutschen Diözesen.
P.Anderson--BTB