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Serie "Shogun" bei Emmy-Rennen mit 25 Nominierungen an der Spitze
Die Erfolgsserie "Shogun" hat am Mittwoch mit 25 Nennungen die meisten Nominierungen für die Emmy-Fernsehpreise ergattert. Wie am Mittwoch in einer live übertragenen Zeremonie in Los Angeles verkündet wurde, wurde überdies die Serie "The Bear" über ein Chicagoer Restaurant in der Krise 23 Mal nominiert - und bricht damit den Rekord in der Komödiensparte für die meisten Nominierungen innerhalb eines Jahres. Darauf folgt "Only Murders in the Building" mit 21 Nominierungen.
"Shogun" basiert auf einem fiktionalen Historienroman des Schriftstellers James Clavell und porträtiert die komplizierte und tödliche Hofpolitik im feudalen Japan. In den Kategorien für Dramaserien ist "Shogun" ein heißer Favorit, bekommt aber Konkurrenz von der Netflix-Saga über die britischen Royals, "The Crown", und der Apple-Serie "The Morning Show" mit US-Star Jennifer Aniston.
Indes schrieb "The Bear" Geschichte mit 23 Nominierungen in den Komödien-Kategorien. Den vorherigen Rekord hatte 2009 "The Rock" mit Alec Baldwin gesetzt.
Bereits bei der letzten Emmy-Verleihung hatte die Debüt-Staffel von "The Bear" abgeräumt - um mit einer noch experimentierfreudigeren und ambitionierten zweiten Staffen zurückzukehren. Erstaunlicherweise tritt die Serie in den Komödien-Kategorien an, obwohl sie Themen wie Trauer und Sucht behandelt. Sie konkurriert mit Serien wie "Only Murders in the Building", "Hacks" und "Abbott Elementary".
Die für den 15. September geplante 76. Verleihung der Emmys ist bereits die zweite in diesem Jahr: Wegen des monatelangen Streiks der Hollywood-Schauspieler und Drehbuchautoren war die für September 2023 geplante 75. Verleihung um vier Monate auf Januar 2024 verschoben worden.
B.Baumann--VB