-
Selenskyj zu Treffen mit neuem Premier Burnham in Großbritannien
-
Cannabisplantage in Fachwerkhaus in Nordrhein-Westfalen entdeckt - Festnahme
-
Neuer Verkehrsminister: Bilger soll Investitionen in Infrastruktur vorantreiben
-
Unionspolitiker fordern nach CSD-Anschlag härteren Kurs gegen Gefährder
-
Bei Delfinshow in Duisburger Zoo: Drei Aktivisten springen in Becken
-
Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab
-
Frankreichs Präsident Macron besucht Waldbrandgebiet
-
Tödlicher Angriff auf Waffenmesse nahe Kiew: Veranstalter in Untersuchungshaft
-
Bei CSD-Anschlag in Berlin getötete Frau war 65-jährige Mutter aus Polen
-
Zwei queerfeindliche Angriffe zeitgleich in Frankfurt am Main
-
Nach Sichtungen in Ostsee: Wal taucht in Wismarer Hafen auf
-
Nach Ende der Proteste: Indische Kakerlaken-Bewegung fordert Freilassung von Demonstranten
-
Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen Brände in Südeuropa - Verschärfung der Lage befürchtet
-
Iran-Krieg: Dritte Nacht in Folge ohne Angriffe - Teheran dementiert Gespräche
-
Söder fordert nach CSD-Attentat neue strafrechtliche Bewertung von Gefährdern
-
Franziska Hoppermann ist neue CDU-Generalsekretärin
-
Russland meldet fünf Tote durch ukrainische Drohnen - Ukraine greift Ölanlagen an
-
China-Geschäft bricht weiter ein - Audi senkt Umsatzprognose
-
CSD-Anschlag: Justizressort prüft Konsequenzen - Schon zuvor Schritte eingeleitet
-
Merz-Forderung an Bilger: "Schneller und besser werden bei Aufbruch in Deutschland"
-
Unwetter beschädigt Dutzende Gebäude in Schleswig-Holstein
-
Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt
-
Parteikreise: CDU-Bundesvorstand wählt Hoppermann einstimmig zur Generalsekretärin
-
Plastinator Gunther von Hagens im Alter von 81 Jahren gestorben
-
Berliner CSD-Verein warnt nach Anschlag vor Spaltung und Hass gegen Muslime
-
CSD-Anschlag: Berliner Justiz verteidigt Aufhebung von Haftbefehl
-
Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus
-
Ferien in ganz Deutschland: ADAC erwartet staureichstes Wochenende des Sommers
-
"Um die Ohren fliegen": Klopp erklärt Kongress-Verzicht
-
Geschäftsklima im Juli weiter verbessert - Analysten: Enwicklung unsicher
-
Völler: Kimmich bleibt tragende Säule
-
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze fordert nach CSD-Anschlag härtere Konsequenzen
-
CSU will mindestens 100.000 Drohnen für Deutschland
-
Millionen Glimmstengel und 40 Tonnen Tabak: Zoll stürmt illegale Zigarettenfabrik
-
Chaos in Italien: Pirlo ist wohl raus, Maldini droht
-
Stimmung der Unternehmen in Deutschland im Juli verbessert
-
Völler: Kimmich bleibt Kapitän
-
Infantino teilt aus: "Ihr spaltet, wir vereinen"
-
Weltrangliste: Korpatsch erstmals in den Top 50
-
Bayern-Nationalspieler starten Vorbereitung
-
Gedenken nach Anschlag bei Berliner CSD: Mahnwachen in vielen deutschen Städten
-
Dritte Nacht ohne Angriffe am Golf: Ölpreise fallen wegen Hoffnung auf Entspannung
-
Chinas Chiphersteller CXMT steigt zum wertvollsten Unternehmen des Landes auf
-
Waldbrandsituation in französischer Gironde in der Nacht "insgesamt stabil"
-
Äußerungen Mileis lösen diplomatische Krise zwischen Argentinien und Brasilien aus
-
Grand Départ in Deutschland? Prudhomme hat "große Lust"
-
Fußball-Oldie "King Kazu": Erstes Tor seit vier Jahren
-
EM 2028: Heidel hofft auf Duell zwischen Klopp und Tuchel
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Budapest
-
CSU-Landesgruppe in Bundestag trifft sich zu Sommerklausur
Analyse: Krankenkassen droht 2027 Finanzlücke von zwölf Milliarden Euro
In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) droht 2027 eine Finanzlücke von bis zu zwölf Milliarden Euro - die Beiträge könnten deshalb erneut steigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag vorgestellte Projektion des IGES-Instituts im Auftrag der Krankenversicherung DAK-Gesundheit. Sie kommt auch zu dem Schluss, dass bis 2035 für alle Sozialabgaben zusammen ein Beitragssatz von 50 Prozent erreicht sein könnte.
Das Institut erwartet bei den Krankenkassen eine Finanzlücke von 11,8 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Allein 6,8 Milliarden Euro davon werden auf "ein anhaltend stärkeres Ausgabenwachstum" zurückgeführt. Zudem tragen laut Analyse der Wegfall eines Darlehens von 2,3 Milliarden Euro sowie das Auslaufen eines Sparpakets der Bundesregierung von 1,7 Milliarden Euro zu dem Defizit bei. Der Beitragssatz in der GKV könnte demnach im kommenden Jahr von aktuell 17,7 Prozent auf 18,3 Prozent steigen, 2033 dürfte er die Marke von 20 Prozent erreichen.
Auch bei der gesetzlichen Pflegeversicherung prognostiziert das Institut 2027 Mehrbelastungen - und zwar in Höhe von insgesamt 5,5 Milliarden Euro. Als Gründe geben die Verfasser der Analyse auch hier ein anhaltend starkes Ausgabenwachstum und den Wegfall eines Bundesdarlehens an. Die Beiträge könnten deshalb 2027 von 3,8 Prozent auf 4,1 Prozent steigen und bis 2033 auf 5,0 Prozent.
Für alle vier Zweige der Sozialversicherung - also einschließlich Renten- und Arbeitslosenversicherung - geht das Institut für 2027 von einem Sozialversicherungsbeitragssatz von insgesamt 43,6 Prozent aus. Dieser dürfte laut Auswertung in den Folgejahren weiter ansteigen und 2035 die Marke von 50,0 Prozent erreichen.
Mit den Maßnahmen der Bundesregierung zur kurzfristigen Unterstützung von Kranken- und Pflegeversicherung sei "allein keine mittel- bis langfristige Beitragsdämpfung" zu erreichen, fasst Studienleiter Richard Ochmann die Ergebnisse zusammen. Die Darlehen der Bundesregierung könnten "das trendmäßige Öffnen der Schere zwischen Ausgaben- und Einnahmenentwicklung" nicht verhindern.
Für eine kurzfristige Stabilisierung hat die Bundesregierung die Kranken- und Pflegeversicherung jeweils mit Milliardendarlehen unterstützt. Die GKV erhält 2025 und 2026 jeweils 2,3 Milliarden Euro, die Pflegeversicherung 2025 0,5 Milliarden Euro und 2026 3,2 Milliarden Euro.
DAK-Vorstandschef Andreas Storm schlägt angesichts der Prognosen mehrere Maßnahmen vor, um die Beiträge der Krankenkassen zu stabilisieren. So sollten die Ausgaben der Kassen Storm zufolge bis Ende 2029 nur noch im Einklang mit den Einnahmen steigen dürfen. Der DAK-Chef fordert zudem eine Absenkung der Mehrwertsteuersatzes auf Arzneimittel und Hilfsmittel auf sieben Prozent, um die Kassen zu entlasten. Für die langfristige GKV-Stabilisierung seien aber "umfassende Struktur- und Versorgungsreformen" notwendig, betont Storm.
S.Spengler--VB