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Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt
Gut vier Jahre nach dem Tod von 53 Migranten in einem überhitzten Lastwagen im US-Bundesstaat Texas ist einer der Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige aus Guatemala sei mitverantwortlich für den Tod der Menschen gewesen, die von Mexiko aus in die USA gelangen wollten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag zu dem Urteil des Bundesgerichts in San Antonio.
Der Mann namens Rigoberto Miranda-Orozco ist bereits der dritte Schleuser, der in dem Fall verurteilt wurde. Guatemala hatte ihn für das Verfahren an die USA ausgeliefert. Der Anführer der Schleuserbande hatte bereits im Juni 2025 eine lebenslange Haftstrafe erhalten, ein weiteres Mitglied wurde zu 83 Jahren Gefängnis verurteilt. Beide mussten zudem hohe Geldstrafen zahlen.
Der Fund der Leichen in dem völlig überhitzten Lastwagen nahe San Antonio im Juni 2022 hatte international Entsetzen ausgelöst. Die Toten stammten unter anderem aus Mexiko, Honduras und Guatemala, unter den Opfern waren sechs Kinder und eine schwangere Frau. Elf Menschen überlebten. Sie zahlten nach Angaben der US-Behörden bis zu 15.000 Dollar (rund 13.400 Euro) für einen Platz in dem Lastwagen.
T.Egger--VB