-
Mehr Geld für Bundeswehr und Infrastruktur: Industrie erhält mehr Aufträge
-
Bislang fast 12.000 Hitzetote in Deutschland - hohe Sterblichkeit vor allem im Juni
-
Arbeiter stribt in Niedersachsen durch umkippenden Bagger
-
Studie: Klimawandel verdoppelt Wahrscheinlichkeit für Waldbrände in Kanada
-
Niedersachsen: Splittergranate aus Zweitem Weltkrieg in Einfamilienhaus entdeckt
-
Commerzbank meldet Rekordergebnis - Gespräche mit Unicredit stehen an
-
Coup für Köln: Hendrich kehrt in die Bundesliga zurück
-
Kokain in Lutschern: 68-Jähriger bei Schmuggelversuch in Düsseldorf ertappt
-
"Infanti-No Go": Pressestimmen zum Verbleib des FIFA-Chefs
-
Manipulierte Trainerwahl? Razzia bei Südkoreas Fußball-Verband
-
DIHK fordert "resiliente" Infrastruktur: Wasserstraßen besser an Niedrigwasser anpassen
-
Zverev hadert nach Aus: "Schlechtestes Spiel der Saison"
-
Vier deutsche, neun neue: Teammanager-Rekorde in England
-
Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen
-
Niedrigwasser: Industrie- und Schifffahrtsverbände fordern konkrete Schritte
-
Extremes Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn
-
Bundesgerichtshof urteilt über Mann wegen Kriegsverbrechen in syrischem Bürgerkrieg
-
Urteil in Prozess um tödlichen Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München
-
Vorwurf der Preisabsprache: Drei US-Produzenten müssen 53 Millionen Eier spenden
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino
-
Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus
-
Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen
-
Nilpferd-Baby von Herde von Drogenboss Escobar erst gerettet und dann doch gestorben
-
Niedrigwasser: Ex-Umweltministerin Lemke fordert grundsätzliche Gegenmaßnahmen
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino
-
Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz
-
Unbekannter schießt in Baden-Württemberg auf Auto: Ein Verletzter
-
FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino
-
Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal
-
US-Kriegsschiffe der neuen "Trump"-Klasse könnten 275 Milliarden Dollar kosten
-
Drohnen-Vorfall in Leipzig: Dobrindt sieht "neues Bedrohungsszenario"
-
Dobrindt: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "neue Gefahrenqualität"
-
Schwimm-EM: Wesemann gewinnt Gold vom 3-m-Brett
-
Netanjahu stellt sich gegen US-Plan zum Gazastreifen - Armeechef: Gehen "proaktiv" vor
-
Jaissle neuer Teammanager bei Woltemade-Klub Newcastle
-
Behörden in Kolumbien retten Nilpferdbaby der von Drogenboss Escobar eingeführten Herde
-
Studie: Mehr Pumas - weniger Verkehrsunfälle mit Rehen
-
Noosha Aubel: Czy poradzi sobie z problemami Poczdamu?
-
Noosha Aubel: Είναι σε θέση να αντιμετωπίσει τα προβλήματα του Πότσδαμ;
-
Noosha Aubel: Klarar hon av Potsdams problem?
-
Noosha Aubel: Zvládne problémy Postupimi?
-
نوشا أوبيل: هل هي على مستوى التحديات التي تواجهها بوتسدام؟
-
Vier Männer in London von mutmaßlich psychisch kranker Frau niedergestochen
-
Times: Infantino bietet WM-Finale für Unterstützung
-
Schwimm-EM: Pfeif gewinnt ihre dritte Silbermedaille
-
Tour de France Femmes: Niedermaier fährt ins Weiße Trikot
-
US-Bundesstaat Michigan: Linker Demokrat El-Sayed gewinnt Senats-Vorwahl
-
Tillman: "Hat zwischen dem Trainer und mir nicht gepasst"
-
Teheran: Iran und Oman einigen sich auf neue Route durch Straße von Hormus
-
Vier Menschen in London niedergestochen - eine Frau festgenommen
DLRG: In diesem Jahr bereits mindestens 261 Badetote in Deutschland
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind in Deutschland mindestens 261 Menschen bei Bade- und Wasserunfällen ums Leben gekommen. Das sind 15 Menschen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in einer Zwischenbilanz am Donnerstag in Bad Nenndorf mitteilte. Allein seit Beginn der Badesaison Anfang Mai seien 189 Menschen ertrunken.
"Insbesondere im Juni kam es zu einem dramatischen Anstieg an Unfällen", berichtete DLRG Präsidentin Ute Vogt. Über 100 Opfer seien in dem Monat zu beklagen gewesen, so viele wie seit 2003 nicht mehr. 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich laut DLRG in frei zugänglichen Gewässern im Binnenland. "Die Zahlen zeigen wieder einmal, dass es besonders dort lebensbedrohlich wird, wo zumeist keine Rettungskräfte vor Ort sind", erklärte Vogt.
Demnach kamen in Seen und Teichen 118 Menschen ums Leben und damit 22 mehr als im Vorjahreszeitraum, 90 waren es in Bächen und Flüssen. In Kanälen ertranken laut DLRG 17 Menschen, in der Ostsee kamen 14 ums Leben, in Schwimmbädern ebenfalls 14.
Besonders unter jungen Menschen zwischen elf und 30 Jahren ist die Zahl der Todesfälle erneut angestiegen. 75 Menschen in dieser Altersgruppe ertranken bislang in diesem Jahr, im vergangenen Jahr waren es noch 49. Mit 95 Prozent handelte es sich bei der deutlichen Mehrheit der jüngeren Opfer um Männer und Jungen.
Laut DLRG-Präsidentin Vogt ist leichtsinniges Verhalten in Verbindung mit Alkohol oder Drogen der Grund für die Häufung von Badeunfällen unter jungen Männern. "Andere können nicht oder kaum schwimmen und begeben sich völlig unnötig in Lebensgefahr." Auch im Gesamtüberblick aller Altersgruppen betrug der Anteil männlicher Opfer 85 Prozent.
Unter Kindern bis zehn Jahren kam es zu mindestens acht Opfern. In der Altersgruppe zwischen 51 und 70 Jahren waren es 41 Todesfälle, 20 weniger als im vergangenen Jahr. Knapp jedes vierte Todesopfer, dessen Alter bekannt ist, war älter als 70 Jahre. Besonders bei älteren Schwimmern führten immer wieder Vorerkrankungen, Selbstüberschätzung und unzureichende Vorsicht zu Unfällen.
Die DLRG fordert mit Blick auf die Zahlen mehr Aufklärung über die Gefahren im Wasser. Zu wenige Kinder lernten laut Präsidentin Vogt das Schwimmen: "Wir gehen davon aus, dass weiterhin die Mehrheit der Kinder die Grundschule verlässt, ohne ein Schwimmabzeichen abgelegt zu haben beziehungsweise das zu können." Sicheres Schwimmen sei allerdings der beste Schutz gegen das Ertrinken.
L.Maurer--VB