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Nach spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Polizei warnt vor Trickbetrügern
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei vor Trickbetrügern gewarnt. Seit dem Einbruch komme es im gesamten Stadtgebiet vermehrt zu Betrugsversuchen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Täter gäben sich vor allem am Telefon als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus, sprächen den Einbruch an und erkundigten sich nach Wertgegenständen oder Bargeld.
In einigen Fällen versuchten sie auch, persönliche Daten zu erlangen. Die Polizei riet zu besonderer Vorsicht. Die echte Polizei oder Bankmitarbeiter würden niemals zu Kunden nach Hause kommen, um Bargeld oder Wertgegenstände zu prüfen oder mitzunehmen.
Die Einbrecher hatten am 29. Dezember von einem Parkhaus aus ein Loch in den Tresorraum der Bank gebohrt. Dort brachen sie rund 3200 Schließfächer auf und stahlen den Inhalt, darunter Geld, Schmuck und Gold.
Bei einer Versicherungssumme von gut zehntausend Euro je Fach ergibt sich eine geschätzte Schadenshöhe von mehr als 30 Millionen Euro. Der tatsächliche Schaden könnte deutlich höher liegen. Am Dienstag durchsuchte die Polizei die Filiale.
Die Ermittler hatten zuvor Überwachungsbilder der beiden Fluchtfahrzeuge mit gefälschten Kennzeichen veröffentlicht. Darauf sind auch drei vermummte Männer zu sehen. Ein Zeuge fand inzwischen zwei gefälschte Kennzeichen nahe dem Dortmunder Hauptbahnhof.
K.Hofmann--VB