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Polizeigewerkschaft beklagt Angriffe auf Einsatzkräfte in Silvesternacht
Die Gewerkschaft der Polizei (DPolG) hat sich besorgt über die zahlreichen gewaltsamen Übergriffe auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht gezeigt. Der Vize-Landeschef der DPolG Berlin, Frank Teichert, warnte am Donnerstag vor einer zu positiven Einschätzung der Silvesternacht in der Bundeshauptstadt: Wer sage, die Nacht sei "weitestgehend friedlich" verlaufen, "der verschweigt die vielen gezielten Angriffe auf unsere Einsatzkräfte", sagte Teichert der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.
Er berichtete von zahlreichen Fällen, in denen in der Hauptstadt gezielt mit Raketen und anderen Feuerwerkskörpern auf Einsatzfahrzeuge geschossen worden sei. "Diese Chaoten haben uns angegriffen, sie fordern gezielt den Staat heraus", sagte Teichert. "Das ist keine Bagatelle." Der Polizeigewerkschafter sprach von Attacken gerade auf jene Menschen, "die für den Staat einstehen".
Im Berliner Stadtteil Wedding etwa sei die Feuerwehr bei Einsätzen zur Brandlöschung dermaßen aggressiv angegriffen worden, dass sie nur unter Polizeischutz arbeiten konnte, sagte Teichert. Ein weiterer Einsatzschwerpunkt in der Nacht sei der ebenfalls stark von Migration geprägte Stadtteil Neukölln gewesen.
Einsatzkräfte hätten berichtet, "die Täter waren dem Aussehen nach vermehrt arabischer und türkischer Herkunft", sagte Teichert. Größere Zusammenstöße, wie sie es in den Vorjahren in manchen Berliner Stadtteilen gegeben habe, seien diesmal aber nicht verzeichnet worden. "Insofern war es im Großen und Ganzen eine gute Silvesternacht", resümierte Teichert.
H.Kuenzler--VB