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Mann aus Rheinland-Pfalz verliert 800.000 Euro durch Betrug mit Krytowährungen
Rund 800.000 Euro hat ein Mann aus Worms durch Betrug bei vermeintlichen Investitionen in Kryptowährungen verloren. Er überwies nach derzeitigem Sachstand über Monate hinweg fortlaufend Geldbeträge an unbekannte Täter, wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt am Dienstag mitteilte. Ihm wurden unter anderem hohe Gewinne durch Wechselkurseffekte versprochen.
Nach Angaben der Beamten kontaktierten die Täter den Mann, der am 23. Dezember die Polizei einschaltete, zunächst telefonisch und dann vor allem über Messengerdienste. Der nicht näher beschriebene Geschädigte ließ die Täter zudem eine Fernzugriffssoftware auf seinem Computer installieren, wodurch die Unbekannten unter anderem Zugriff auf Onlinebanking-Vorgänge erhielten.
Die Tatserie begann Ende August. Die Polizei sprach von "professionellen Täterkontakten" und veranschlagte den Schaden nach bisheriger Schätzung auf rund 800.000 Euro. Die Täter verweigerten dem Geschädigten demnach trotz wiederholter Zusagen die Auszahlung der angeblichen Gewinne. Stattdessen forderten sie mehr Geld etwa für Steuern oder Gebühren.
C.Bruderer--VB