-
Italien holt Silber bei Curling-Europameisterschaft in Ostrava
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Schwere Gewitterwarnung für Ost-Australien: Zerstörerische Winde und Hagel drohen
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
BKA: Knapp neun Prozent aller Tatverdächtigen im Jahr 2024 waren Zuwanderer
Im vergangenen Jahr sind knapp neun Prozent aller Tatverdächtigen im Bereich der Allgemeinkriminalität nach aktuellen Daten des Bundeskriminalamts (BKA) Zuwanderer gewesen. Mit 8,8 Prozent blieb ihr Anteil damit in etwa auf dem Vorjahresniveau, wie aus dem am Montag vom BKA veröffentlichten Lagebild "Kriminalität im Kontext von Zuwanderung" hervorgeht.
Von den mehr als 1,9 Millionen Tatverdächtigen insgesamt waren im Jahr 2024 rund 172.200 Zuwanderer, weitere 697.000 besaßen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft.
Die nichtdeutschen Tatverdächtigen umfassen dem BKA zufolge alle Tatverdächtigen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, unabhängig von ihrem Aufenthaltsanlass oder Zuwanderungshintergrund. Unter tatverdächtigen Zuwanderinnen und Zuwanderern sind Menschen zu verstehen, die beispielsweise Asylbewerber, Schutzberechtigte oder Kontingentflüchtlinge sind oder eine Duldung haben.
Im vergangenen Jahr sank demnach die Zahl tatverdächtiger Zuwander im Bereich der Allgemeinkriminalität, also ohne ausländerrechtliche Verstöße, um 3,6 Prozent. Dieser Vergleich ist dem BKA zufolge allerdings "nur beschränkt aussagekräftig", weil sich die Cannabisteillegalisierung auf die Kriminalstatistik auswirkte und zu einem Rückgang der Tatverdächtigen und Fallzahlen insgesamt führte.
Mehr als die Hälfte der tatverdächtigen Zuwander war demnach unter 30 Jahre alt, mehr als drei Viertel waren männlich. Der Anteil der mutmaßlichen Mehrfachtäter an der Gesamtzahl der tatverdächtigen Zuwanderer lag 2024 mit knapp 32 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.
Der Anteil tatverdächtiger Zuwander war insbesondere bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten (12,3 Prozent), Straftaten gegen das Leben (12,2 Prozent) und Diebstahlsdelikten (12,1 Prozent) höher als ihr Anteil an allen Tatverdächtigen. Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (7,9 Prozent) beispielsweise war ihr Anteil hingegen niedriger.
Die Zahl der Zuwanderinnen und Zuwanderer, die 2024 selbst Opfer einer Straftat wurden, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent.
J.Marty--VB