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19-jährige Fußgängerin bei Driften mit Auto getötet: Mordanklage in Wuppertal
Nach einem tödlichen Verkehrsunfall durch das Driften mit einem Auto im nordrhein-westfälischen Remscheid ist Anklage gegen einen 25-Jährigen erhoben worden. Dem Beschuldigten wird unter anderem Mord vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Wuppertal am Donnerstag mitteilte. Bei dem tödlichen Unfall im April war eine 19-Jährige ums Leben gekommen, eine 17-Jährige wurde schwer verletzt.
Der Angeklagte hatte nach Angaben der Ermittler zunächst ein Feuerwehrfest besucht und dabei größere Mengen Alkohol getrunken. Anschließend setzte er sich ans Steuer eines hochmotorisierten Autos. Bei seiner Fahrt soll er gegenüber zahlreichen Fußgängern wiederholt mit auffälligen Fahrmanövern angegeben haben.
Schließlich kam er laut Anklage an einem rechten Fahrbahnrand zum Stehen, um Gegenverkehr durchzulassen. Danach beschleunigte er mit maximaler Kraft und fast komplett eingeschlagenen Vorderrädern, um zu driften. Das Fahrzeug geriet dabei außer Kontrolle, fuhr auf einen Gehweg und erfasste die beiden Frauen.
Die 19-Jährige erlitt schwerste Kopfverletzungen, sie starb wenige Tage später. Die 17-Jährige erlitt Knochenbrüche und innere Verletzungen. Gutachter stellten später fest, dass der Unfall durch ein Gaswegnehmen und Abbremsen noch hätte verhindert werden können.
Dem Angeklagten werden darüber hinaus weitere Fälle von illegalen Autorennen vorgeworfen. Der 25-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Landgericht Wuppertal.
H.Weber--VB