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Tote Frau in ausgebranntem Auto: Ehemann in Bielefeld wegen Totschlags verurteilt
Mehr als ein Jahr nach dem Fund einer getöteten Frau in einem brennenden Auto an einer Tankstelle in Gütersloh ist der Ehemann wegen Totschlags verurteilt worden. Der Angeklagte wurde am Mittwoch zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und neun Monaten verurteilt, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Das Gericht stellte demnach keine Mordmerkmale fest.
Die Anklage hatte dem 36-Jährigen ursprünglich Mord vorgeworfen. Demnach soll der Mann seine Ehefrau in der Nacht auf den 10. Oktober 2024 in der gemeinsamen Wohnung in Gütersloh getötet haben. Anschließend soll er die Leiche in seinem Auto zu der Tankstelle gefahren haben.
Dort habe er unter dem Auto Benzin verteilt, um die Tötungsspuren an der Leiche mit einem Brand zu beseitigen. Das Benzin soll sich letztlich unplanmäßig und den Angeklagten selbst in Brand gesetzt haben.
Das Auto und die Leiche der Ehefrau verbrannten in dem Feuer teilweise. Hintergrund der Tat soll der Trennungswunsch der Frau gewesen sein. Die Anklage ging davon aus, dass der Angeklagte dies nicht akzeptieren wollte.
L.Meier--VB