-
Stephen Miller übernimmt nach republikanischer Wahlniederlage Trumps Stabsführung
-
Benzinpreis fällt in der Schweiz erstmals seit August unter zwei Franken
-
Novartis prüft Tumormeldungen nach Behandlungen mit Zolgensma
-
Wenn die Enkelbetreuung Grosseltern an die Belastungsgrenze bringt
-
Ronaldinho und Del Piero begeistern 24.000 Zuschauer im Letzigrund
-
Kürbis-Pancakes bringen herbstliche Aromen auf den Brunchtisch
-
Miro Muheims Distanztreffer sorgt in der Bundesliga für Aufsehen
-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
-
Indiens Börsengang-Markt erreicht Rekordwert von 2,23 Lakh Crore
-
USS Theodore Roosevelt trifft in Singapur ein
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Konflikt um Ökologie und Mieterschutz
-
Thomas Strobls 'Sound of Strobl': Unvorhersehbare musikalische Reise
Palästinenserbehörden: Israelische Siedler verüben Brandanschläge im Westjordanland
Israelische Siedler haben im Westjordanland nach palästinensischen Angaben Brandanschläge auf Häuser und Fahrzeuge verübt und dabei einen Menschen getötet. Ein 41-jähriger Mann sei an einer Rauchvergiftung gestorben, die er am Donnerstag infolge der von Siedlern gelegten Feuer im Dorf Silwad erlitten habe, teilte das Gesundheitsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde mit.
Die israelische Armee bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, dass mehrere Angreifer in der Gegend von Silwad Häuser und Fahrzeuge in Brand gesetzt hätten. In die Gegend entsandte israelische Einsatzkräfte hätten die Täter nicht identifizieren können, erklärte die Armee. Die israelische Polizei habe eine Untersuchung eingeleitet.
Der Einwohner Raafat Hussein Hamed, dessen eigenes Haus in Silwad niederbrannte, berichtete, die Angreifer seien von einem Fahrzeug abgesetzt worden. Sie hätten dann "alles abgebrannt, was sie konnten, und sind dann weggelaufen". Silwad liegt in der Nähe mehrerer israelischer Siedlungen.
Die Palästinensische Autonomiebehörde teilte mit, dass auch mehrere Dörfer in der Umgebung von Silwad von Siedlern attackiert worden seien. Dabei seien Fahrzeuge, Häuser und landwirtschaftliche Flächen in Brand gesetzt worden.
Die Medienabteilung der Autonomiebehörde erhob den Vorwurf, dass israelische Soldaten die angreifenden Siedler begleitet und mit Kugeln und Tränengas auf unbewaffnete palästinensische Zivilisten gefeuert hätten, die "ihre Gemeinden zu verteidigen versuchten".
Seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen zwischen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und Israel im Oktober 2023 ist auch die Gewalt im Westjordanland eskaliert. Menschenrechtsorganisationen beklagen eine Zunahme der Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser.
Laut einer AFP-Zählung, die auf Angaben der Palästinensischen Autonomiebehörde beruht, wurden in dem Zeitraum seit Beginn des Gaza-Kriegs im Westjordanland mindestens 966 Palästinenser von israelischen Sicherheitskräften und Siedlern getötet. Im selben Zeitraum wurden nach israelischen Angaben mindestens 36 Israelis im Westjordanland durch palästinensische Angriffe oder während israelischer Armee-Einsätze getötet.
Israel hält das Westjordanland seit dem Ende des Sechstagekriegs im Jahr 1967 besetzt. In den vergangenen Jahren hat sich dort der Bau israelischer Siedlungen beschleunigt. In dem Gebiet leben drei Millionen Palästinenserinnen und Palästinenser und etwa 700.000 israelische Siedler.
C.Stoecklin--VB