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Kleinflugzeug in Philadelphia im Osten der USA abgestürzt
Zwei Tage nach dem tödlichen Flugzeugunglück in Washington ist in den USA ein weiteres Flugzeug abgestürzt. Ein Kleinflugzeug sei in ein Stadtgebiet in Philadelphia im Osten der USA gestürzt, teilten die Behörden am Freitag (Ortszeit) mit. Wie die Nachrichtenagentur AFP von einem örtlichen Kinderkrankenhaus erfuhr, kamen die Insassen des Privatflugzeugs bei dem Absturz ums Leben. Laut mexikanischem Außenministerium waren die sechs Insassen an Bord der Unglücksmaschine Mexikaner.
Dem Shriners-Children's-Krankenhaus zufolge handelte es sich bei den Opfern um ein junges Mädchen, das sich zur medizinischen Versorgung in den Vereinigten Staaten aufhielt, sowie um ihre Mutter und Mitglieder des begleitenden Flugpersonals und medizinischen Personals. Die junge Patientin war nach Angaben eines Kliniksprechers nach ihrer dortigen Behandlung auf dem Rückweg nach Mexiko, als sich der Absturz ereignete.
Der Flugzeugbetreiber Jet Rescue Air Ambulance bestätigte in einer Erklärung gegenüber US-Medien, dass sich an Bord der Privatmaschine zwei Passagiere und vier Besatzungsmitglieder befunden hätten. "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir keine Überlebenden bestätigen", hieß es.
Den US-Behörden zufolge stürzte das Privatflugzeug vom Typ Learjet 55 gegen 18.30 Uhr (Ortszeit, 00.30 Uhr MEZ) mit sechs Menschen an Bord ab. Das mexikanische Außenministerium teilte später im Onlinedienst X mit, dass sich an Bord des Flugzeugs "sechs Personen mexikanischer Nationalität" befunden hätten. Dies habe die Fluggesellschaft dem Konsulat bestätigt.
Nach Angaben von Philadelphias Bürgermeisterin Cherelle Parker wurden bei dem Absturz in einem Viertel im Nordosten der US-Metropole mehrere Häuser und Fahrzeuge getroffen. In Onlinenetzwerken verbreitete Videos zeigten einen Feuerball, der mehrere Brände auslöste.
Das Amt für Notfallmanagement in Philadelphia schrieb bei X, dass ein "größerer Zwischenfall" vorgefallen sei und dass die Straßen in der Umgebung gesperrt seien. Die Menschen wurden aufgefordert, das Gebiet zu meiden. Dutzende von Ersthelfern waren demnach vor der Roosevelt Mall, einem Einkaufszentrum im Nordosten Philadelphias, im Einsatz.
Der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro, sagte den Rettungskräften umfassende Unterstützung zu. US-Präsident Donald Trump erklärte auf X, dass "noch mehr unschuldige Seelen verloren gegangen" seien.
Am Mittwoch war ein Passagierflugzeug beim Landeanflug auf den Reagan-Flughafen in Washington mit einem Militärhubschrauber zusammengestoßen. Beide Maschinen stürzten in den Potomac. Die 64 Flugzeuginsassen und die dreiköpfige Besatzung des Hubschraubers kamen ums Leben. Bislang wurden laut Medienberichten 41 Leichen geborgen.
R.Kloeti--VB