-
UNO: Weniger Migranten erreichen Europa über das Meer - doch mehr sterben beim Versuch
-
Handball: Melsungen zahlt Champions-League-Lehrgeld
-
Pleite zum Auftakt: Hoffenheim geht auf Kreta baden
-
Frankreichs Premier Lecornu will 54 Milliarden Euro einsparen
-
Merz: Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch am Mittwoch im Kabinett
-
Merz verteidigt Reformkurs: "Wir holen nach, was wir längst hätten machen müssen"
-
Rallye: WM-Finale in Saudi-Arabien wegen Kriegs gestrichen
-
Mindestens fünf Tote bei Angriffen im Jemen und in Saudi-Arabien
-
Staatsbesuch: Trump will Xi persönlich am Flughafen empfangen
-
Klage scheitert: Schulleiter bekommt keinen Ausgleich für Überstunden
-
"Kontrolle nicht verlieren": Charles III. richtet Appell an führende KI-Unternehmen
-
AFP-Fotos scheinen Trump mit Darstellung von Abriss des Kennedy Centers zu zeigen
-
Deutschlands größter Offshore-Windpark eingeweiht
-
Drohender Streik: Micron-Beschäftigte in Taiwan lehnen Bonus von 68 Monatsgehältern ab
-
Erkrankter stirbt nach Malariainfektion nahe Frankfurter Flughafen
-
Glücksspiel im Internet: BGH prüft Rückforderung von verlorenen Einsätzen
-
Polzin vor Vertragsverlängerung beim HSV
-
KI-Aufholjagd: Europa macht bei industriellen Anwendungen Boden gut
-
Dianas Bruder erhebt heftige Vorwürfe gegen Charles III. - Palast dementiert
-
US-Kongress will Haushalte vor steigenden Stromkosten durch Rechenzentren schützen
-
Todesfall nach Malariainfektion nahe Frankfurter Flughafen
-
Oppositionelles Mitte-Links-Lager gewinnt Parlamentswahl in Schweden
-
Ukrainische Regierung plant 2027 Rekordausgaben für Verteidigung
-
Bayern: Festnahme nach mutmaßlichem Mord an 45-Jährigem bei Feier in Coburg
-
Festnahme in Brandenburg: IS-Anhänger soll Anschlag auf Kirche in Bremen geplant haben
-
Aus Rotweinfass verschwunden: Unbekannte stehlen tausende Liter Maische von Weingut
-
Erdogan will 2028 erneut antreten und setzt auf vorgezogene Wahl
-
Streit um Teilnahme Israels: Irland will ESC auch 2027 boykottieren
-
Gemischtes Echo auf Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch
-
Urteil: Meta haftet für Fake-Werbung auf Instagram und Facebook
-
Carney begrüßt "neue Allianz" mit der EU und weist Kritik Trumps zurück
-
Russland stehen verschärfte US-Sanktionen bevor - Kreml nennt Kongressvotum "feindselig"
-
Oppositionelles Mitte-Links-Lager gewinnt Parlamentswahl in Schweden knapp
-
OLG: Niedersächsische Sparkasse muss Konto von linkem Verein weiterführen
-
SPD-Generalsekretär räumt Fehler bei Erklärung zu Zweitwohnungssteuer ein
-
Baumarkt-Streit um Farbe Orange: Obi verliert vor BGH
-
Viele Menschen würden mehrere tausend Euro für humanoide Haushaltsroboter zahlen
-
Neptun-Werft in Rostock profitiert von weiterem Großauftrag für Offshore-Konverter
-
Nach Kreislaufproblemen: Karetsas vor Comeback
-
Brutaler homophober Angriff auf 26-Jährigen an Berliner S-Bahnhof
-
Steuerhinterziehung in Millionenhöhe mit Fahrdienstleistern in Frankfurt am Main
-
Palästinensische Autonomiebehörde protestiert gegen US-Einreiseverbot für Abbas
-
Gewalttat in Hamburg: Mann soll 34-jährige Ehefrau getötet haben
-
AfD-Verteidigungspolitiker kritisiert eigene Partei in Ukraine-Politik
-
Carney begrüßt Vorschlag für "assoziierte" Mitgliedschaft in der EU
-
Klopp erklärt Verzicht auf Sané und Co.: "Nicht Fuß gefasst"
-
Essen im Restaurant: Senkung der Mehrwertsteuer führt nicht zu niedrigeren Preisen
-
Bevölkerung: Jede dritte Familie in Deutschland hat Einwanderungsgeschichte
-
Diesel so teuer wie nie - Auch Wirtschaftsministerin Reiche für Mehrwertsteuersenkung
-
Kabarett statt Kabinett: Bayerns Justizminister Eisenreich tritt zurück
Historischer Kriegsverbrecher-Prozess in Uganda: Ex-Rebellen-Kommandeur verurteilt
Im ersten Kriegsverbrecherprozess im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Uganda ist am Dienstag ein früherer Kommandeur der LRA-Rebellen verurteilt worden. Der 52-jährigen Thomas Kwoyelo wurde unter anderem wegen Mordes, Vergewaltigung, Folter, Entführung und Plünderung schuldig gesprochen, wie der zuständige Richter der Abteilung für Internationale Verbrechen (ICD), Michael Ebulu, in der Stadt Gulu im Norden des Landes mitteilte.
Der frühere Rebellen-Kommandeur wurde in insgesamt 44 von 78 Fällen schuldig gesprochen. Er hatte die Vorwürfe in dem Prozess stets bestritten. Das Gericht brauche nun Zeit, um über "das angemessene Strafmaß" zu entscheiden, erklärte der stellvertretende Staatsanwalt William Byansi. Kwoyelos Anwalt Caleb Alaka forderte, dabei müsse berücksichtigt werden, dass sein Mandant bereits seit Jahren in Haft sitze.
Kwoyelo war im Alter von 12 Jahren von den Rebellen der LRA (Lord's Resistance Army) entführt worden und stieg später zu einem niederrangigen Kommandeur auf. Den Großteil der Verbrechen beging er nach Einschätzung des Gerichts zwischen 1996 und 2005 in der Region Amuru im Norden Ugandas und im Süden des Nachbarlands Sudan, dem heutigen Südsudan.
"Die Rechenschaft gegenüber den Opfern des LRA-Krieges ist bislang schmerzlich unzureichend", hatte die Organisation Human Rights Watch im Januar zu dem Prozess gegen Kwoyelo erklärt. "Die Möglichkeiten für Verbesserungen werden immer geringer, das macht die Prozesse in Uganda so wichtig", hieß es weiter.
Bei den rund 20 Jahre dauernden Kämpfen zwischen den Rebellen und Regierungstruppen in Uganda starben bis 2006 zehntausende Menschen, fast zwei Millionen Menschen wurden vertrieben.
Der flüchtige Anführer der LRA, Joseph Kony, wird vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht, darunter Mord, Vergewaltigung, Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten und Verstümmelung.
T.Zimmermann--VB