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Mann in Kieler Fußgängerzone nach Streit mit Messer verletzt
Nach einem Streit in der Kieler Fußgängerzone ist ein 28 Jahre alter Mann mit einem Messer schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Er hatte eine Auseinandersetzung mit einer Gruppe Menschen, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag sagte. Nach dem Vorfall am Samstagmittag stellte sich ein Tatverdächtiger.
Biathlon-Staffel ohne Preuß als Achte chancenlos
Die deutschen Biathletinnen haben ohne Franziska Preuß im letzten Rennen vor der Weltmeisterschaft erwartungsgemäß das Podest klar verpasst. Das im Durchschnitt nicht einmal 23 Jahre alte Quartett mit Marlene Fichtner, Sophia Schneider, Julia Kink und Johanna Puff kam in der Staffel von Antholz auf Rang acht. Nach 4x6 Kilometern und zehn Nachladern fehlten bei Regen fast drei Minuten aufs Treppchen, damit gab der Deutsche Skiverband (DSV) nach zuletzt zwei Siegen die Führung im Staffel-Weltcup wieder ab.
Präsidentschaftswahl in Belarus: Lukaschenko spricht von "brutaler Demokratie"
Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat sein Land am Tag seiner als sicher geltenden Bestätigung im Amt als "brutale Demokratie" bezeichnet. Nach seiner Stimmabgabe bei der international kritisierten Präsidentschaftswahl lehnte Lukaschenko jeglichen Dialog mit der Opposition ab, und betonte zugleich, politische Gefangene könnten eine Begnadigung beantragen. Da kein ernstzunehmender Gegenkandidat bei dem Urnengang antrat, stand der Wahlsieg des 70-Jährigen, der Belarus seit 30 Jahren autoritär regiert, schon vor Schließung der Wahllokale fest.
Langenhan vor Loch: Doppelsieg krönt deutsche Rodel-Revanche
Max Langenhan und Felix Loch haben das sehr gute Weltcupwochenende der deutschen Rodler bei der WM-Generalprobe in Oberhof mit einem Doppelsieg gekrönt - und sich damit erfolgreich für den Vierfachsieg der Österreicher beim ersten Halt in Langenhans "Wohnzimmer" revanchiert. Am Samstag hatten bereits Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzer triumphiert und mit ihrem 55. Weltcupsieg den bisherigen Rekord von Toni Eggert und Sascha Benecken (54) überboten.
Ski: Gut-Behrami gewinnt Super-G in Garmisch
Topfahrerin Lara Gut-Behrami hat ihren ersten Saisonsieg im alpinen Ski-Weltcup gefeiert und kurz vor der WM ihre Medaillenambitionen unterstrichen. Die Olympiasiegerin aus der Schweiz setzte sich beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen am Sonntag vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und einem erneut starken italienischen Quartett durch. Deutschlands Topfahrerin Kira Weidle-Winkelmann schaffte als Achte erneut den Sprung unter die besten Zehn.
AfD-Chef Chrupalla wendet sich gegen AfD-Kritik in Migrationsanträgen der Union
Der AfD-Partei- und Fraktionschef Tino Chrupalla hat die von der Union vorgelegten Anträge zur Migrations- und Sicherheitspolitik als diffamierend kritisiert. "Diffamierungen politischer Gegner in Anträgen des Deutschen Bundestages entsprechen nicht den guten parlamentarischen Standards", sagte Chrupalla am Sonntag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Unionsfraktion stelle sich "gegen die Interessen von mehr als 20 Prozent der Wähler".
"Es tut wirklich weh" - Aschaffenburg trauert um Opfer von Messerangriff
Vier Tage nach der tödlichen Messerattacke von Aschaffenburg haben zahlreiche Menschen am Sonntag in der Stiftsbasilika der bayerischen Stadt der beiden Opfer gedacht. "Es tut wirklich weh", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). "Ein unschuldiges kleines Kind und ein mutiger Helfer wurden aus unserer Mitte gerissen." Auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) nahmen an dem Trauergottesdienst teil.
Keine Erlösung für Zverev: Sinner im Melbourne-Finale zu stark
Alexander Zverev saß nach seiner nächsten großen Niederlage mit leerem Blick auf der Bank und ließ den Kopf hängen. Das schmerzhafte Warten auf die Erlösung des 27-Jährigen nimmt einfach kein Ende. Zverev verlor bei den Australian Open gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner auch sein drittes Grand-Slam-Endspiel und fügte seiner Finalhistorie ein bitteres Kapitel hinzu.
Habeck kritisiert Offenheit von Merz für AfD-Stimmen: "Nichts daran ist harmlos"
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hat Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) für eine mögliche Offenheit für AfD-Stimmen zu Unions-Anträgen zur Migrationspolitik scharf kritisiert. "Nichts daran ist harmlos", sagte Habeck am Sonntag in seiner Rede auf dem Grünen-Bundesparteitag in Berlin. "Man sollte das nicht als strategische Fehlleistung abtun." Es zeige, "wie sehr die Dinge in Europa schon ins Rutschen geraten sind", wie sehr die Diskussion schon verrückt sei.
Knorr vor Rückkehr zum DHB-Team
Deutschlands Handballer sind guter Dinge, im WM-Viertelfinale wieder auf Juri Knorr zurückgreifen zu können. "Wir gehen davon aus, dass wir am Mittwoch wieder vollzählig sind", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton bei der Abreise nach Oslo am Sonntagvormittag.
Ministerium: Zwei Tote und 32 Verletzte durch israelischen Beschuss im Südlibanon
Nach Ablauf einer entscheidenden Frist im Waffenruhe-Abkommen zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon sind durch israelischen Beschuss im Südlibanon nach libanesischen Angaben mindestens zwei Menschen getötet und 32 weitere verletzt worden. Das Gesundheitsministerium in Beirut erklärte, israelische Soldaten hätten auf zurückkehrende Bewohner mehrerer Dörfer geschossen. Tote und Verletzte gab es demnach in Hula und Kfar Kila. Die israelische Armee warnte Bewohner vor einer Rückkehr ins Grenzgebiet.
Australischer Nationalfeiertag: Proteste gegen Benachteiligung von Ureinwohnern
In Australien sind am Nationalfeiertag zehntausende Menschen gegen die Benachteiligung der Ureinwohner auf die Straße gegangen. In Sydney, Melbourne und vielen anderen Städten gab es am Sonntag Protestzüge, bei denen Erwachsene und Kinder die schwarz-rot-gelbe Flagge der Aborigines schwenkten und gegen die jahrhundertelange Unterdrückung und Diskriminierung protestieren. Indigene Australier haben bis heute eine geringere Lebenserwartung als die Gesamtbevölkerung, eine höhere Arbeitslosigkeit und sitzen öfter in Haft.
CIA unter neuer Führung: Labor-These bei Ursprung der Corona-Pandemie "wahrscheinlicher"
Nach der Amtsübernahme des neuen CIA-Chefs John Ratcliffe geht der US-Geheimdienst nun offiziell davon aus, dass das Coronavirus wahrscheinlich ursprünglich aus einem chinesischen Labor entwichen ist. Diese Theorie zum Ursprung der vor fünf Jahren ausgebrochenen Pandemie sei "wahrscheinlicher" als die Übertragung des Virus durch Tiere, erklärte die CIA am Samstag in ihrer neuen Bewertung.
Medien: Bayern mit Köln über Urbig-Wechsel einig
Fußball-Rekordmeister Bayern München steht laut übereinstimmenden Medienberichten kurz vor der Verpflichtung von U21-Nationaltorhüter Jonas Urbig. Der Tabellenführer soll sich mit dem 1. FC Köln über einen Transfer des 21-Jährigen noch in diesem Winter einig sein. Die Ablösesumme liegt laut Express bei acht Millionen Euro plus Bonuszahlungen in Höhe von 3,5 Millionen, im Gespräch ist ein Vertrag bis 2029. Auch Bild und Sky berichten am Sonntag von einer Einigung.
Grüne fordern Merz zu Klarstellung bei Abgrenzung von AfD auf
Die Grünen fordern CDU-Chef Friedrich Merz zu einer Klarstellung hinsichtlich der Abgrenzung von der AfD auf. "Es ist kein Zeichen von Schwäche, Fehler zu korrigieren", sagte Parteichef Felix Banaszak am Sonntag auf dem Grünen-Bundesparteitag in Berlin mit Blick auf die Andeutung von Merz, Anträge zur Migrations- und Sicherheitspolitik im Bundestag auch mit Stimmen der in Teilen rechtsextremen AfD durchsetzen zu wollen.
Antragsentwurf von Unionsfraktion: Ausreisehaft und unbegrenzte Grenzkontrollen
Die Unionsfraktion hat für die von ihrem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz (CDU) angekündigte Verschärfung der Sicherheits- und Migrationspolitik Antragsentwürfe für den Bundestag vorgelegt. Darin sprechen sich CDU und CSU unter anderem für dauerhafte Grenzkontrollen zu allen Nachbarstaaten, die Zurückweisung von Asylsuchenden und die Inhaftnahme von ausreisepflichtigen Menschen in Deutschland aus. Demnach sollen "täglich" Menschen abgeschoben werden, auch nach Afghanistan und Syrien.
Bob-Rennen abgesagt: BSD-Team reist sieglos aus St. Moritz ab
Das erste Weltcupwochenende der Bob-Saison ohne deutschen Sieg ist besiegelt: Wegen zu warmer Wetterbedingungen sind die für den Sonntag geplanten Rennen im Zweier der Frauen und im Vierer der Männer abgesagt worden. Die Temperaturen erreichten "nicht die notwendigen Minusgrade, um die Natureisbahn über Nacht gefrieren zu lassen", teilte der Weltverband IBSF am frühen Sonntagmorgen mit.
Skispringen: Schmid erneut nicht in den Top 10
Katharina Schmid hat auf dem Weg zum ersten Triumph einer deutschen Skispringerin im Gesamtweltcup einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Zum Abschluss der Japan-Tour verpasste die Weltmeisterin am Berg Zao in Yamagata am Sonntag als Zwölfte erneut die Top 10. Das Gelbe Trikot der Weltcup-Spitzenreiterin hatte Schmid bereits am Freitag mit Platz 16 an die slowenische Titelverteidigerin Nika Prevc verloren.
Schwerer Unfall mit zwei Toten und mehreren Verletzten in Düsseldorf
Nach einem schweren Verkehrsunfall in Düsseldorf sind zwei Menschen gestorben. In der Nacht zum Sonntag starb ein Insasse des Unfallwagens im Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer des Autos war schon am Samstag noch an der Unfallstelle gestorben.
Grünen-Bundesparteitag in Berlin begonnen - Beschluss von Wahlprogramm geplant
In Berlin hat am Sonntagmorgen der Bundesparteitag der Grünen begonnen. Die Partei will bei dem eintägigen Treffen ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl beschließen. Am Vormittag sind Reden von Kanzlerkandidat Robert Habeck sowie den Parteichefs Franziska Brantner und Felix Banaszak angesetzt. Am Nachmittag will Bundesaußenministerin Annalena Baerbock zu den Delegierten sprechen, bevor das Wahlprogramm beschlossen wird.
Draisaitl und Oilers erneut erfolgreich
Eishockey-Star Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der NHL auf Erfolgskurs. Die Kanadier holten am Samstag einen 3:2-Pflichtsieg gegen die Buffalo Sabres und eroberten damit Rang eins in ihrer Pacific Division. Für die Oilers war es der siebte Sieg aus den vergangenen zehn Spielen, Draisaitl stand dabei ausnahmsweise nicht auf der Scorerliste.
Präsidentschaftswahl in Belarus begonnen: Sieg von Lukaschenko gilt als sicher
In Belarus hat am Sonntag die Präsidentschaftswahl begonnen, bei der sich der langjährige Machthaber Alexander Lukaschenko für eine siebte Amtszeit bestätigen lassen will. Der Sieg des 70-jährigen Lukaschenko stand schon bei der Öffnung der Wahllokale am Morgen fest: Es treten keine ernstzunehmenden Gegenkandidaten an. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einer "Scheinwahl". Von dem für das Land zuständigen UN-Sonderberichterstatter wurde die Wahl als "nicht frei" bezeichnet.
"Wissen, was wir können": Handballer "sehr heiß" auf K.o.-Runde
Ein Interview hier, ein Foto da: Nach der Torshow gegen Tunesien war David Späth der gefragteste von Deutschlands Handballern. Mit leuchtenden Augen berichtete der erneut überragende Keeper vom 31:19-Erfolg zum WM-Hauptrundenabschluss der DHB-Auswahl, noch lieber sprach er aber über die Vorfreude auf die K.o.-Runde in Oslo. In der norwegischen Hauptstadt geht es in der kommenden Woche um die erste deutsche WM-Medaille seit 18 Jahren.
"Reif für den Titel": Becker glaubt an Zverevs Chance
Alexander Zverev ist nur noch einen Schritt von der Erfüllung seines Lebenstraums entfernt. Und Tennislegende Boris Becker glaubt, dass es diesmal wirklich klappen kann mit dem ersten deutschen Grand-Slam-Titel seit seinem eigenen bei den Australian Open 1996. Titelverteidiger Jannik Sinner sei im Finale von Melbourne am Sonntag (9.30 Uhr MEZ/Eurosport) zwar der Favorit, "aber ich glaube auch, dass Sascha reif ist für den Titel", sagte Becker bei Eurosport: "Er hat jetzt schon so lange um diesen größten Triumph gekämpft."
Präsidentschaftswahl in Belarus: Machthaber Lukaschenko strebt siebte Amtszeit an
Bei der Präsidentschaftswahl in Belarus am Sonntag will sich der langjährige, autoritär regierende Staatschef Alexander Lukaschenko für eine siebte Amtszeit bestätigen lassen. Er baute seine Macht mit jeder Amtszeit aus, Wahlen ließ er Beobachtern und Menschenrechtsorganisationen zufolge fälschen. Nach der letzten Präsidentschaftswahl im August 2020 protestierten Hunderttausende in den Straßen gegen politische Unterdrückung und Wahlbetrug.
Gedenkfeier für Opfer von tödlicher Messerattacke in Aschaffenburg
Vier Tage nach der tödlichen Messerattacke von Aschaffenburg findet am Sonntag (10.30 Uhr) in der dortigen Stiftskirche eine Gedenkfeier mit einem ökumenischen Gottesdienst statt. Teilnehmen werden Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Der Bund und der Freistaat machten sich gegenseitig Vorwürfe zum Umgang mit dem mutmaßlichen Täter, einem 28 Jahre alten Flüchtling aus Afghanistan.
Grüne wollen bei Bundesparteitag in Berlin Wahlprogramm beschließen
Die Grünen wollen bei einem Bundesparteitag am Sonntag in Berlin ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl beschließen (Beginn 09.00 Uhr). Am Vormittag sind Reden von Kanzlerkandidat Robert Habeck sowie den Parteichefs Franziska Brantner und Felix Banaszak angesetzt. Am Nachmittag will Bundesaußenministerin Annalena Baerbock zu den Delegierten sprechen, anschließend soll das Wahlprogramm beschlossen werden. Erwartet werden zu dem eintägigen Treffen rund 2400 Delegierte.
Trump nach turbulenter Woche zu Siegeskundgebung in Las Vegas
US-Präsident Donald Trump hat zum Ende seiner ersten Woche im Amt am Samstag eine Siegeskundgebung in der Glücksspielmetropole Las Vegas abgehalten. Dabei bekräftigte Trump die von ihm eingeleitete Neuausrichtung der US-Politik und griff die Vorgängerregierung von Ex-Präsident Joe Biden erneut scharf an. "Seit ich am Montagmittag der 47. Präsident geworden bin, habe ich mit Dringlichkeit und einem historischen Tempo jede einzelne Katastrophe der Biden-Administration behoben", sagte Trump vor jubelnden Anhängern im US-Bundesstaat Nevada.
"Nationaler Irrweg": Faeser kritisiert Merz' Offenheit für AfD-Stimmen scharf
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) angesichts seiner Bereitschaft, bei der Durchsetzung von Anträgen zur Flüchtlingspolitik im Bundestag auch AfD-Stimmen in Kauf zu nehmen, scharf kritisiert. "Wenn Herr Merz sich auf einen nationalen Irrweg begibt, dann hat die CDU jeden Kompass verloren", sagte Faeser dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Sonntag). "Nur mit der AfD gäbe es Mehrheiten für seine Pläne", betonte Faeser.
Libanon wirft Israel Verzögerung von Rückzug seiner Truppen vor
Die libanesische Armee ist eigenen Angaben zufolge bereit, gemäß einem Abkommen zwischen der Hisbollah und Israel seine Truppen im Süden des Landes zu stationieren und wirft Israel vor, den geplanten Abzug seiner Soldaten aus dem Gebiet zu verzögern. Es habe bei einigen Etappen eine Verzögerung gegeben, welche "auf den zögerlichen Rückzug des israelischen Feindes zurückzuführen ist", erklärte die Armee am Samstag.
Linder ruft SPD und Grüne zur Unterstützung der Migrationspolitik der Union auf
FDP-Chef Christian Lindner hat SPD und Grüne für ihr bisheriges Verhalten in der Migrationspolitik kritisiert und die ehemaligen Koalitionspartner aufgerufen, den Migrationsantrag der Union zu unterstützen, um der AfD "den Wind aus den Segeln zu nehmen". Sein Vorschlag, in der Migrationspolitik "den Schulterschluss der demokratischen Parteien Union, FDP, SPD und Grüne zu suchen", sei von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hintertrieben worden, sagte Linder der "Bild am Sonntag".
Kämpfe in Demokratischer Republik Kongo: 13 Soldaten von Friedenmissionen getötet
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind 13 Soldaten internationaler Friedenstruppen bei kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der kongolesischen Armee und der von Ruanda unterstützten bewaffneten Gruppe M23 getötet worden. Die Regierungen Südafrikas, Malawis und Uruguays gaben am Samstag den Tod ihrer Soldaten bekannt. Die M23 versuchte unterdessen, weiter auf die Stadt Goma in der Provinz Nord-Kivu vorzurücken, in der mehr als eine Million Menschen leben. Das Auswärtige Amt rief angesichts der eskalierenden Kämpfe alle deutschen Staatsangehörigen in Nord-Kivu zur Ausreise auf.