-
Shakira und Ex-Partner Piqué streiten vor Gericht über Besuchsregelungen für Kinder
-
Israelische Siedler greifen AFP-Journalisten an und verletzten einen Fotografen
-
AfD stellt in Sachsen-Anhalt bundesweit ersten Landtagspräsidenten
-
Empörung über mutmaßlichen Trump-Aufruf an den Iran zur Auslöschung von US-Städten
-
Urteil: Arbeitgeber müssen kurzfristigen Verzicht auf Elternzeit nicht akzeptieren
-
Hunderttausende bei Schülerprotesten in Frankreich auf den Straßen
-
EU-Beitritt: Brüssel will Verfahren vereinfachen und sich zugleich besser absichern
-
Brutaler Angriff auf Wanderin auf Saar-Hunsrück-Steig: Täter muss lange ins Haft
-
Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor
-
Israel reißt Wohnhaus in Ostjerusalem ab: 70 Menschen obdachlos
-
Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen
-
Sachsen-Anhalt: AfD stellt mit Abgeordnetem Tillschneider auch Landtagsvizepräsidenten
-
Bundesparteien entsetzt von Wahl von AfD-Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt
-
Nach Festnahme von früherem BND-Chef: Mutmaßlicher Komplize in Untersuchungshaft
-
Erstmals in Kiew: Netze zum Schutz vor Drohnen an wichtiger Brücke angebracht
-
Polizistin in Bayern wegen Vergewaltigung von Jugendlicher verurteilt
-
Bayern: IS-Gehaltsliste führt zu Verurteilung von Iraker zu über drei Jahren Haft
-
US-Außenminister Rubio in Reykjavik: Island ist wichtiger Außenposten für Sicherheit
-
"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen
-
Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar
-
AfD-Politiker erstmals Landtagspräsident: Partei sieht Brandmauern gefallen
-
Gericht hebt Haftbefehl gegen früheren katalanischen Regierungschef Puigdemont auf
-
Früherer Chefspion festgenommen: Spionageverdacht gegen August Hanning
-
Schülerprotest in Frankreich: Gewerkschaft meldet landesweit 260.000 Teilnehmer
-
Festnahme von Ex-BND-Chef Hanning alarmiert die Bundespolitik
-
Alex Bodi își continuă expansiunea: planuri pentru deschiderea unui showroom ALIX LASERS la București
-
AfD-Landtagspräsident Rausch: "Brandmauern sollten der Vergangenheit angehören"
-
Bundespräsident Steinmeier will zu Staatsbesuch nach Frankreich reisen
-
Belgischer Astrophysiker Francis Halzen erhält Physik-Nobelpreis
-
Drohnenangriff auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer vor Bulgarien
-
Präsidentschaftswahl in Frankreich: Le Pen will 140 Milliarden Euro bis 2030 einsparen
-
Olympia 2036: Sechs Rivalen für München
-
Erster Titel seit Februar: Alcaraz jubelt wieder in Tokio
-
Abgeordneter Rausch in Sachsen-Anhalt bundesweit erster AfD-Landtagspräsident
-
Germanwings-Katastrophe: Angehörige scheitern mit neuer Klage in Braunschweig
-
Neuer Datenschutzbeauftragter sieht sich als "unabhängiger Wächter"
-
Buchhandel wirft Kulturstaatsminister Weimer Untätigkeit bei KI vor
-
Bundesregierung kürzt internationale Klimafinanzierung - Oxfam spricht von "Wortbruch"
-
Institut: Bevölkerung dürfte in kommenden Jahren schrumpfen - besonders im Osten
-
Sachsen-Anhalt: Alterspräsidentin von Angern mahnt politische Verantwortung an
-
Trump weitet Zugang zu steuerfreiem Diesel aus
-
Physik-Nobelpreis geht an belgischen Astrophysiker Francis Halzen
-
Bundesverkehrsministerium legt erstmals detaillierten Plan für Bahn-Bauvorhaben vor
-
Fernsehkoch Jamie Oliver verweigerte Oasis-Sänger Liam Gallagher Schinkensandwich
-
Bis 2031: Länderspiele der DFB-Frauen bei ARD und ZDF
-
Wadephul: Klimawandel verschärft Krisen und Konlikte weltweit
-
US-Amokläufer von Fort Hood soll durch Erschießungskommando hingerichtet werden
-
Sinner muss Saison beenden - Zverev vor Sprung an die Spitze
-
Russische Behörde dementiert Sicherheitsmaßnahmen nach angeblichem Pestfall
-
Haushaltslage in Frankreich und politische Unsicherheit setzen Euro unter Druck
Scholz verteidigt vor EU-Gipfel Kurs in Energiekrise und Ukraine-Konflikt
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat vor dem EU-Gipfel seinen Kurs in der Energiekrise und im Ukraine-Konflikt verteidigt. Er sah dabei in einer Regierungserklärung am Donnerstag im Bundestag den Versuch von Russlands Präsident Wladimir Putin gescheitert, Europa zu spalten und Deutschland mit Einschränkungen bei Energielieferungen zu erpressen. Die Opposition warf der Bundesregierung Versagen bei Entlastungen von Bürgern und Unternehmen in Deutschland wegen der hohen Energiepreise vor.
"Putin hat gehofft, uns mit dem Abdrehen des Gashahns erpressen zu können", sagte Scholz. "Doch auch da hat er sich verrechnet." Es sei "eine große Leistung", dass es Deutschland geschafft habe, die Gasspeicher schon vor dem gesetzten Termin am 1. November zu 95 Prozent zu füllen. Zusammen mit weiteren Maßnahmen sei sichergestellt, "dass wir voll Zuversicht sagen können: Gemeinsam kommen wir wohl durch diesen Winter."
Scholz begrüßte, dass sich auch die EU auf ein Einsparziel von 15 Prozent beim Gasverbrauch geeinigt habe. Dies sei "ein starkes Signal europäischer Solidarität" auch gegenüber Deutschland, das bislang ganz besonders von russischem Gas abhängig gewesen sei.
Skeptisch sah Scholz aber Forderungen nach einem europäischen Gaspreisdeckel. Ein solcher Deckel berge "das Risiko, dass die Produzenten ihr Gas dann anderswo verkaufen und wir Europäer am Ende nicht mehr Gas bekommen, sondern weniger." Kritik aus anderen EU-Mitgliedstaaten, Deutschland verhalte sich mit seinem nationalen "Abwehrschirm" von 200 Milliarden Euro unsolidarisch, wies der Kanzler erneut zurück. Dieser entspreche der Größenordnung von Hilfspaketen, die auch Länder wie Frankreich, Italien oder Spanien schnürten.
Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) warf Scholz vor, wegen Streitigkeiten unter den Koalitionspartnern Bürger und Unternehmen in Deutschland bei den Entlastungen weiter warten zu lassen. "Winterreifen muss man im Oktober aufziehen und nicht erst im Frühjahr nächsten Jahres", sagte er mit Blick auf die geplante Gaspreisbremse, die mit Hilfe des Abwehrschirms finanziert werden soll. Der Regierungserklärung des Kanzlers habe er "kaum etwas Konkretes entnehmen" können, wann den Menschen "endlich geholfen wird".
In dieselbe Kerbe schlug Linken-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali. Wie jüngst im Streit um den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken herrsche in der Ampel-Koalition "Chaos". Bei Entlastungen der Bevölkerungen werde "endlos gezögert und gezaudert (...) Was dann rauskommt, ist meistens Murks." Nötig sei ein Gaspreisdeckel "jetzt - und nicht am Ende der Heizperiode im März". Denn Millionen Menschen wüssten schon jetzt nicht mehr, "wie sie ihr ganz normales Leben bezahlen sollen".
AfD-Partei- und Fraktionschef Tino Chrupalla sagte, bei den Plänen der Regierung gegen die hohen Energiepreise blieben mehr Fragen offen als beantwortet würden - etwa wie viel mehr eine gemeinsame Beschaffung vom Gas in der EU gegenüber einem nationalen Alleingang koste. Zudem warf er der Bundesregierung vor, mit einem "selbst entfachten Wirtschaftskrieg" den Wohlstand aufs Spiel zu setzen und Deutschland mit den gegen Russland verhängten Sanktionen massiv zu schaden.
Vertreter der Ampel-Koalition wiesen die Kritik am Kurs bei den Entlastungen zurück. FDP-Fraktionschef Christian Dürr betonte, auch die Volumen der Entlastungspakete der Ampel-Regierung suchten "ihresgleichen". Bei der geplanten Gaspreisbremse werde es im Dezember zunächst eine Einmalzahlungen geben, gefolgt von "echten Reduzierungen beim Gaspreis im kommenden Jahr". Überlegungen auf EU-Ebene für einen gemeinsamen Gaseinkauf seien richtig, weil es auch darum gehen werde, die deutschen Gasspeicher für den Winter 2023/24 wieder zu füllen.
Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann forderte Unionsfraktionschef Merz auf, sich "nicht in Fundamentalopposition (zu) verkriechen". Die Union solle etwa beim 200-Milliarden-Abwehrschirm nicht einfach sagen, dass es nicht gut laufe: "Machen Sie doch mal einen Vorschlag."
J.Bergmann--BTB