-
Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor
-
Israel reißt Wohnhaus in Ostjerusalem ab: 70 Menschen obdachlos
-
Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen
-
Sachsen-Anhalt: AfD stellt mit Abgeordnetem Tillschneider auch Landtagsvizepräsidenten
-
Bundesparteien entsetzt von Wahl von AfD-Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt
-
Nach Festnahme von früherem BND-Chef: Mutmaßlicher Komplize in Untersuchungshaft
-
Erstmals in Kiew: Netze zum Schutz vor Drohnen an wichtiger Brücke angebracht
-
Polizistin in Bayern wegen Vergewaltigung von Jugendlicher verurteilt
-
Bayern: IS-Gehaltsliste führt zu Verurteilung von Iraker zu über drei Jahren Haft
-
US-Außenminister Rubio in Reykjavik: Island ist wichtiger Außenposten für Sicherheit
-
"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen
-
Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar
-
AfD-Politiker erstmals Landtagspräsident: Partei sieht Brandmauern gefallen
-
Gericht hebt Haftbefehl gegen früheren katalanischen Regierungschef Puigdemont auf
-
Früherer Chefspion festgenommen: Spionageverdacht gegen August Hanning
-
Schülerprotest in Frankreich: Gewerkschaft meldet landesweit 260.000 Teilnehmer
-
Festnahme von Ex-BND-Chef Hanning alarmiert die Bundespolitik
-
Alex Bodi își continuă expansiunea: planuri pentru deschiderea unui showroom ALIX LASERS la București
-
AfD-Landtagspräsident Rausch: "Brandmauern sollten der Vergangenheit angehören"
-
Bundespräsident Steinmeier will zu Staatsbesuch nach Frankreich reisen
-
Belgischer Astrophysiker Francis Halzen erhält Physik-Nobelpreis
-
Drohnenangriff auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer vor Bulgarien
-
Präsidentschaftswahl in Frankreich: Le Pen will 140 Milliarden Euro bis 2030 einsparen
-
Olympia 2036: Sechs Rivalen für München
-
Erster Titel seit Februar: Alcaraz jubelt wieder in Tokio
-
Abgeordneter Rausch in Sachsen-Anhalt bundesweit erster AfD-Landtagspräsident
-
Germanwings-Katastrophe: Angehörige scheitern mit neuer Klage in Braunschweig
-
Neuer Datenschutzbeauftragter sieht sich als "unabhängiger Wächter"
-
Buchhandel wirft Kulturstaatsminister Weimer Untätigkeit bei KI vor
-
Bundesregierung kürzt internationale Klimafinanzierung - Oxfam spricht von "Wortbruch"
-
Institut: Bevölkerung dürfte in kommenden Jahren schrumpfen - besonders im Osten
-
Sachsen-Anhalt: Alterspräsidentin von Angern mahnt politische Verantwortung an
-
Trump weitet Zugang zu steuerfreiem Diesel aus
-
Physik-Nobelpreis geht an belgischen Astrophysiker Francis Halzen
-
Bundesverkehrsministerium legt erstmals detaillierten Plan für Bahn-Bauvorhaben vor
-
Fernsehkoch Jamie Oliver verweigerte Oasis-Sänger Liam Gallagher Schinkensandwich
-
Bis 2031: Länderspiele der DFB-Frauen bei ARD und ZDF
-
Wadephul: Klimawandel verschärft Krisen und Konlikte weltweit
-
US-Amokläufer von Fort Hood soll durch Erschießungskommando hingerichtet werden
-
Sinner muss Saison beenden - Zverev vor Sprung an die Spitze
-
Russische Behörde dementiert Sicherheitsmaßnahmen nach angeblichem Pestfall
-
Haushaltslage in Frankreich und politische Unsicherheit setzen Euro unter Druck
-
Spionageverdacht: Früherer BND-Präsident Hanning und Büroleiter festgenommen
-
Schüler und Gewerkschaftsvertreter blockieren erneut Schulen in Frankreich
-
Konstituierende Landtagssitzung in Sachsen-Anhalt begonnen
-
Sinner muss Saison beenden - Weg für Zverev an die Spitze frei
-
Früherer BND-Chef Hanning unter Spionageverdacht festgenommen
-
Umfrage: Deutliche Mehrheit befürwortet KI-Einsatz auf Ämtern
-
Preisabstand zwischen neuen E-Autos und Verbrennern laut Auswertung geschrumpft
-
Sachsen-Anhalt: AfD-Politiker Rausch schließt Neuwahl nicht aus
Grünen-Parteitag stimmt für Akw-Reservebetrieb - aber gegen neue Brennstäbe
Die Grünen tragen einen vorübergehenden Reservebetrieb der beiden süddeutschen Atommeiler mit, lehnen die Beschaffung neuer Brennstäbe aber ab. In einem am Freitag auf dem Bonner Parteitag mit deutlicher Mehrheit gefassten Beschluss heißt es, für den "äußersten Notfall stimmen wir zu, eine konditionierte, zeitlich begrenzte und von der Atomaufsicht strikt überwachte Akw-Einsatzreserve zu schaffen".
Lediglich die beiden Meiler im Süden des Landes, Isar 2 und Neckarwestheim 2, sollten bis zum 15. April 2023 in Betriebsbereitschaft gehalten werden, heißt es in dem Beschluss weiter. Damit stellt sich die Partei gegen die Forderung der FDP, weitere Meiler zu betreiben - und das für einen längeren Zeitraum. Die Ampel-Koalition ringt derzeit noch um eine Einigung, die nach dem Parteitag der Grünen gefunden werden soll.
Ausdrücklich wird in dem Beschluss auf die Absicht der Betreiber von Isar 2 und Neckarwestheim 2 verwiesen, die beiden Anlagen nach dem 15. April 2023 unverzüglich zurückzubauen. Die Grünen würden im Bundestag keiner gesetzlichen Regelung zur Beschaffung neuer Brennelemente zustimmen. "Sie sind für eine Einsatzreserve nicht erforderlich."
Auf Drängen des früheren Bundesumweltministers Jürgen Trittin fanden noch einige Verschärfungen Eingang in den Beschlusstext. Die Atomkraft sorge keineswegs für mehr Versorgungssicherheit. Und die explodierenden Strompreise seien auch dem "Desaster" der Atomstrategie in Frankreich geschuldet, heißt es in dem Beschluss.
Ein Gegenantrag, in dem jeglichem Reservebetrieb eine Absage erteilt wurde, fand bei den Delegierten keine Mehrheit.
Grünen-Chefin Ricarda Lang sagte in der Debatte, neue Brennstäbe oder einen Wiedereinstieg in die Atomkraft "wird es mit uns nicht geben". Ausgebaut werden müssten die erneuerbaren Energien. "Die Atomkraft ist nicht die Zukunft", betonte die Parteichefin.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bezeichnete eine Rückkehr zur Atomkraft als "falsch". Er fügte hinzu: "Das wird mit uns auf keinen Fall passieren." Zum Reservebetrieb der zwei Akw sagte er, wegen der sich abzeichnenden Lücke bei der Energieversorgung "sollten wir diesen Beitrag nicht von vornherein ausschließen".
Bundesumweltministerin Steffi Lemke räumte ein, dass der Reservebetrieb auch für sie persönlich eine "Zumutung" sei. Aber "wenn diese Kraftwerke einen auch nur kleinen Beitrag leisten können, dann sollten wir in dieser schwierigen Situation nicht die Augen davor verschließen". Sie halte den Reservebetrieb für vertretbar.
J.Bergmann--BTB