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Zulassungen von E-Autos legen im April weiter stark zu
Der Trend zum E-Auto in Deutschland hat auch im April angehalten. Die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 41,3 Prozent auf über 64.000, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Donnerstag mitteilte. Ihr Marktanteil liegt damit deutlich vor dem von Benzinern und nur noch wenige Prozentpunkte hinter dem von Hybrid-Fahrzeugen.
Mit 25,8 Prozent war mehr als jeder vierte zugelassene Neuwagen im April ein reines Elektroauto. Hybride kamen mit gut 70.000 auf einen Marktanteil von 28,1 Prozent. Die Zahl neuer Benziner sackte im Vorjahresvergleich um 20 Prozent ab, sie kamen noch auf einen Marktanteil von 21,4 Prozent.
Bei Dieseln blieb nach einem mengenmäßigen Rückgang um 13,8 Prozent noch ein Anteil von 13,0 Prozent. Einen spürbaren Anstieg verzeichnete das KBA außerdem bei Plugin-Hybriden. Sie legten um 13,3 Prozent auf einen Anteil von 11,1 Prozent zu.
Insgesamt legte der Neuwagenmarkt im April mit 2,7 Prozent nur noch moderat zu. Im März war die Zahl der Neuzulassungen um 16 Prozent gewachsen. Über die ersten vier Monate ergibt sich ein Wachstum von 4,5 Prozent.
"Das Wachstum ist allerdings nur dem starken Anstieg bei den Neuzulassungen von Elektroautos zu verdanken", erklärte die Beratungsfirma EY. Und dieser sei vor allem auf die neue Elektroprämie zurückzuführen. Das zeige sich etwa mit Blick auf die Entwicklung bei den privaten und gewerblichen Neuzulassungen: "Während die Neuzulassungen auf Privatleute im März mit plus 123 Prozent geradezu explodierten, stiegen die Neuzulassungen auf Unternehmen nur um 48 Prozent."
"Der Staat und damit die Steuerzahler geben mehrere Milliarden Euro für die Ankurbelung des E-Auto-Absatzes aus", erklärte der EY-Experte Constantin Gall. "Das Ergebnis ist - wie schon bei früheren Förderprogrammen - ein starkes Absatzwachstum bei E-Autos, das genau so lang anhält, wie die Prämie bezahlt wird. Nach Auslaufen der Förderung wird der Elektro-Absatz wieder einbrechen."
N.Schaad--VB