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US-Richter erlaubt Fortsetzung von weiterem von Trump gestoppten Windkraftprojekt
Ein US-Bundesrichter hat im Fall eines weiteren, von Präsident Donald Trump gestoppten Windkraftprojekts an der US-Ostküste dessen Fortsetzung ermöglicht. Der dänische Energiekonzern Örsted erklärte am Montag, die Arbeiten am Offshore-Windpark Sunrise Wind bei New York würden "sofort" wieder aufgenommen. Das eigentliche Gerichtsverfahren um das Projekt wird derweil fortgesetzt.
Die Regierung in Washington hatte kurz vor Weihnachten alle größeren Offshore-Windprojekte vorerst gestoppt, woraufhin Örsted Klage eingereicht hatte. Bereits in vier anderen Fällen wurde die einstweilige Verfügung zum Stopp der Projekte wieder ausgesetzt.
Die Windparks Revolution Wind bei Rhode Island, Empire Wind bei New York, Vineyard Wind an der Küste von Massachusetts und Coastal Virginia Offshore Wind können nun doch gebaut werden. Örsted bemüht sich nach eigenen Angaben "um eine rasche und dauerhafte Lösung" in Zusammenarbeit mit der US-Regierung.
Das US-Innenministerium hatte den vorläufigen Stopp mit "nationalen Sicherheitsrisiken" begründet. Minister Doug Burgum erklärte, Windräder könnten Radar- und Navigationsanlagen stören, zudem seien Windparks "teuer, unzuverlässig und stark subventioniert".
Trump ist ein erklärter Windkraft-Gegner. Er hatte bereits am Tag seines erneuten Amtsantritts am 20. Januar 2025 ein Dekret gegen den Ausbau der Windenergie unterzeichnet. In den vergangenen Monaten bezeichnete er Windanlagen als "Betrug" und behauptete, sie trieben "Wale in den Wahnsinn".
A.Ammann--VB