-
"Die Seahawks quälen Maye": US-Pressestimmen zum Super Bowl
-
Machado: Freigelassener venezolanischer Oppositioneller von bewaffneten Männern verschleppt
-
Loch lässt Zukunft offen: "Schaue von Jahr zu Jahr"
-
Unionsfraktion gegen SPD-Forderung nach Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten
-
Bayern "extrem froh" über "Schlüsselspieler" Díaz
-
VAR-Wirbel in Köln: "Ich kann darüber nur lachen"
-
Nach Bronze-Coup: Biathleten wollen "auf Welle weitersurfen"
-
Olympia-Zuschauerin Armbruster: "Darf meinen Traum nicht leben"
-
Super Bowl: Seahawks gewinnen Field-Goal-Festival
-
Kuba setzt Betankung von Flugzeugen für einen Monat aus
-
Nach Scheitern bei Bundestagswahl 2025: BSW stellt Wahlprüfungsbeschwerde vor
-
Hongkonger Gericht verurteilt Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft
-
Trump gratuliert Japans Regierungschefin Takaichi zum Wahlsieg
-
Innenminister Dobrindt kündigt neue Befugnisse für Verfassungsschutz an
-
Mexiko entsendet zwei Schiffe mit Hilfslieferungen nach Kuba
-
Bosnien: Wiederholungswahl in serbischer Teilrepublik bestätigt Sieg von Dodik-Vertrautem
-
Trump kündigt Besuch von Chinas Präsident Xi im Weißen Haus am Jahresende an
-
Zwei Oppositionelle und Machado-Verbündete in Venezuela aus Gefängnis entlassen
-
Malinin springt zum Sieg: USA gewinnen Gold im Teamwettbewerb
-
US-Astronautin nimmt Plüschhasen ihrer kleinen Tochter mit ins All
-
Sozialist Seguro liegt nach Präsidenten-Stichwahl in Portugal vorn
-
Prognosen: Sozialist Seguro liegt nach Präsidenten-Stichwahl in Portugal vorn
-
Oppositionspolitiker und Verbündeter Machados in Venezuela aus Gefängnis entlassen
-
Díaz-Show gegen Hoffenheim: Bayern wieder auf Kurs
-
Langenhan legt die Goldspur: Überlegener Sieg im Eiskanal
-
Linkes Bein gebrochen: Vonn bereits operiert
-
Japanische Regierungschefin Takaichi erringt klaren Sieg bei Parlamentswahl
-
Britischer Kabinettschef tritt wegen Rolle bei Ernennung von Epstein-Freund Mandelson zurück
-
Baumgartner im Mittelpunkt: Leipzig schlägt Köln
-
Britischer Kabinettchef tritt wegen Rolle bei Ernennung von Epstein-Freund Mandelson zurück
-
Iranische Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi zu sechs Jahren Haft verurteilt
-
Japanische Regierungschefin Takaichi erringt klaren Sieg bei Parlamentwahl
-
Prognosen: Konservativer thailändischer Regierungschef gewinnt Wahl
-
Zusammenstöße bei Protesten gegen Olympische Spiele und US-Behörde ICE in Mailand
-
Stärkung des Sozialstaats: SPD startet Arbeit an neuem Grundsatzprogramm
-
Europe Top 16: "Antiheldin" Winter siegt in Montreux
-
Prognosen: Regierungskoalition in Japan gewinnt Zweidrittelmehrheit
-
Hannover siegt im Aufstiegsrennen
-
Selenskyj: Nächste Gespräche mit Russland in den USA geplant
-
Biathlon: Deutsche Mixed-Staffel holt Bronze
-
Justizministerin plant mehr Mieterschutz - Union fordert Änderung an Hubigs Plan
-
Wahlhelfer der AfD in Baden-Württemberg bedrängt und mit Reizgas attackiert
-
Portugiesen wählen neuen Präsidenten - Sozialist Seguro klarer Favorit
-
Snowboarderin Hofmeister verpasst Medaille
-
Reichinnek begrüßt Hubigs Plan für Mietrechtsreform - fordert aber mehr Schutz
-
Gold im Skiathlon: Kläbo startet Rekordjagd nach Maß
-
Unionsfraktion fordert Änderungen an Hubigs Plänen für Reform des Mietrechts
-
Aicher gewinnt erste deutsche Medaille bei Drama um Vonn
-
Ganz neuer Ioniq 3 kommt schon 2026
-
ADAC warnt vor zusätzlichen Milliardenkosten durch Winterschäden an Straßen
Hohe Vermögensungleichheit: Wirtschaftsweise fordern Erbschaftsteuerreform
Die Wirtschaftsweisen haben sich dafür ausgesprochen, angesichts der hohen Vermögensungleichheit in Deutschland die Regelungen zur Erbschaft- und Schenkungsteuer zu reformieren. Die steuerliche Begünstigung von Betriebsvermögen müsse "deutlich verringert werden", erklärten die Regierungsberater am Mittwoch. Bei den Freibeträgen, die aktuell alle zehn Jahre in Anspruch genommen werden können, sollte auf einen "Lebensfreibetrag" umgestellt werden.
"Die Verschonungsregelungen für das Betriebsvermögen sorgen dafür, dass ausgerechnet sehr hohe Erbschaften und Schenkungen häufig nur vergleichsweise gering besteuert werden", erklärte der Wirtschaftsweise Achim Truger. Das Beratergremium der Bundesregierung schlägt vor, die Begünstigungen bei Betriebsvermögen unter 26 Millionen Euro deutlich zu reduzieren, und bei größeren Vermögen gänzlich abzuschaffen. Um Unternehmen nicht zu stark zu belasten, sollten "großzügige Stundungsmöglichkeiten" eingeführt werden.
Die Freibeträge - je nach Verwandschaftsverhältnis zwischen 20.000 und 500.000 Euro - kommen vor allem bei der Schenkungssteuer zu tragen: Alle zehn Jahre können Vermögen in Höhe der Freibeträge steuerfrei übertragen werden. Eltern können ihren Kindern beispielsweise alle zehn Jahre bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken und so die Steuerlast im späteren Erbfall deutlich senken.
Die Wirtschaftsweisen fordern nun, dass ein Lebensfreibetrag "für alle im gesamten Leben kumuliert erhaltenen Vermögensübertragungen eingeführt" wird. "Dies würde bewirken, dass die Steuerlast ausschließlich von der Höhe des übertragenen Vermögens abhängt und nicht mehr vom Zeitpunkt der Übertragung."
Allerdings sind sich die fünf Experten offenbar nicht einig: Das Gremiumsmitglied Veronika Grimm kritisierte den Reformvorschlag scharf. "Angesichts der aktuell schwachen privaten Investitionstätigkeit und der damit verbundenen geringen Wachstumsaussichten erscheint der Vorschlag geradezu fahrlässig", sagte sie dem "Handelsblatt". Eine Reform dürfe die Wirtschaftsdynamik nicht noch weiter schwächen.
Politisch wurde in den vergangenen Monaten immer wieder über eine Erbschaftsteuerreform diskutiert. Die Vorschläge für einen "Lebensfreibetrag" sowie eine Reduzierung der Vergünstigungen für Firmenerben decken sich weitgehend mit Postionen der SPD. Auch aus der Union kamen Rufe nach einer gerechteren Vermögensverteilung, Mehrbelastungen für Firmenerben trafen jedoch auf breite Ablehnung.
Hintergrund der Debatte ist auch, dass sich die Bundesregierung unter Umständen bald gezwungenermaßen mit dem Thema beschäftigen muss. Beim Bundesverfassungsgericht ist derzeit ein Verfahren anhängig, bei dem es um die Frage der Vereinbarkeit der Begünstigungen für Firmenerben mit dem Grundgesetz geht. Eine Entscheidung wird noch in diesem Jahr erwartet.
C.Stoecklin--VB