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Studie: Kartenzahlung im Einzelhandel legt weiter zu
Die Kartenzahlung im Einzelhandel ist weiter im Trend. Wie das Forschungsinstitut EHI in Köln am Dienstag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 63,5 Prozent des Umsatzes von 495 Milliarden Euro der Branche mit Karte gezahlt - das waren 1,7 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Der Anteil von Bargeld am Gesamtumsatz fiel um denselben Wert auf 33,8 Prozent. Der Rest verteilte sich auf Finanzierungs- und Rechnungskäufe sowie Gutscheine.
Gemessen an der Zahl der Transaktionen hatte Bargeld der Studie zufolge aber auch im vergangenen Jahr weiter die Nase vorn. In 54,6 Prozent aller rund 20 Milliarden Transaktionen kamen Scheine oder Münzen zum Einsatz. Bei mehr als 44 Prozent griffen Kundinnen und Kunden demnach auf ihre Karte zurück.
Marktführer unter den Karten bleibt trotz eines Rückgangs um 0,9 Prozentpunkte mit 41,5 Prozent am Gesamtumsatz die Girokarte. Einen deutlichen Zuwachs verzeichneten mit 2,8 Prozentpunkten internationale Debitkarten, die nun bei einem Anteil von 6,9 Prozent liegen. Kreditkarten liegen mit 8,3 Prozent noch darüber, verloren aber 0,3 Punkte.
Immer mehr Menschen zahlen ihre Einkäufe in Supermärkten oder beim Shopping in der Innenstadt der Studie zufolge mit dem Smartphone. 12,9 Prozent der kartengestützten Zahlungsvorgänge gehen demnach via Apple Pay oder Google Pay über die Ladentheke, im Vorjahr waren es 7,5 Prozent.
Kundinnen und Kunden heben zudem häufiger Bargeld beim Einkaufen ab. 13,57 Milliarden Euro wurden laut EHI im vergangenen Jahr über das sogenannte Cashback ausgezahlt, 2023 waren es 12,31 Milliarden Euro gewesen. Für den Einzelhandel bedeutete das 2024 Kosten von 19 Millionen Euro.
T.Egger--VB