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Dänischer Logistikkonzern erhält Genehmigungen für Kauf von DB-Tochter Schenker
Das dänische Logistikunternehmen DSV hat auch die letzte Genehmigung für die Übernahme der profitablen Logistiktochter der Deutschen Bahn (DB) Schenker erhalten. Der Verkauf soll am 30. April dieses Jahres über die Bühne gehen, wie DSV mit Sitz in Hedehusene am Dienstag in einer Ad-Hoc-Mitteilung mitteilte. Den Erlös will die Bahn in den Schuldenabbau stecken.
Erst vergangene Woche hatte die EU-Kommission grünes Licht für die Transaktion gegeben. Es gebe "keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken", erklärte die Kommission. Am Dienstag nun lagen laut DSV "alle Bedingungen für den Abschluss der geplanten Übernahme" vor. Im Oktober hatte bereits der DB-Aufsichtsrat und der Bund den Verkauf genehmigt. Nach Angaben der Bahn umfasst der Kaufvertrag 14,3 Milliarden Euro; zuzüglich der erwarteten Zinserträge bis zum Vollzug der Übernahme könne sich dieser Betrag noch erhöhen.
Den Verkaufspreis will die Bahn in den Schuldenabbau stecken. Derzeit belaufen sich diese auf etwa 30 Milliarden Euro.
Bei Schenker arbeiten weltweit rund 72.700 Menschen, der Betriebsgewinn betrug im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Euro. Den Verkauf der profitablen Sparte bezeichnete Bahn-Chef Richard Lutz als die "größte Transaktion in der Geschichte der DB".
J.Sauter--VB