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Tarifrunde für öffentlichen Dienst fortgesetzt
Im Tarifstreit über die Bezahlung im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben die Tarifparteien ihre Mitte März gescheiterten Gespräche nach der Schlichtung wieder aufgenommen. Die Zuversicht sei "sehr groß", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Samstag als Verhandlungsführerin des Bundes zum Auftakt der vierten Tarifrunde in Potsdam.
Die Tarifparteien streben am Wochenende einen Abschluss an. Scheitert er, könnte es wie in den vergangenen Monaten erneut zu Streiks bei Bund und Kommunen kommen.
Die Schlichter hatten für die 2,5 Millionen angestellten Beschäftigten eine Lohnerhöhung in zwei Stufen um insgesamt 5,8 Prozent, mindestens jedoch monatlich 110 Euro sowie als Wahloption mehrere zusätzliche freie Tage statt mehr Geld vorgeschlagen. Der angestrebte Tarifvertrag soll dem Schlichtervorschlag zufolge 27 Monate bis Ende März 2027 gelten.
Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund hatten ein Gesamtpaket von acht Prozent, monatlich mindestens 350 Euro mehr sowie freie Tage als Überstundenausgleich gefordert. Mitte März hatten die Arbeitgeber von Bund und Kommunen die Verhandlungen über den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst (TVöD)in dritter Runde für gescheitert erklärt und das Schlichtungsverfahren eingeleitet.
F.Stadler--VB