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US-Zölle: Großbritannien hofft nach Brexit auf Trumps Nachsicht
Großbritannien hofft, dass es nun außerhalb der EU weniger zur Zielscheibe der Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump wird. "Ich verstehe die Besorgnis von Präsident Trump über Länder, die große und anhaltende Handelsüberschüsse mit den USA erzielen", sagte die britische Finanzministerin Rachel Reeves am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos der Nachrichtenagentur AFP. "Aber das Vereinigte Königreich gehört nicht zu diesen Ländern."
Trump hatte 2019 während seiner ersten Amtszeit Zölle auf eine ganze Reihe von Produkten aus der Europäischen Union verhängt. Großbritannien war damals noch Mitglied der EU. Darunter litten unter anderem schottische Whisky-Produzenten. In dem speziellen Fall setzt Reeves auch auf Trumps Familiengeschichte: "Ich weiß, dass Präsident Trump sehr stolz auf seine schottischen Wurzeln ist, und schottischer Whisky ist offensichtlich ein sehr wichtiger Bestandteil der schottischen Wirtschaft", sagte sie.
Die Finanzministerin äußerte die Hoffnung, dass die Handelsbeziehungen zwischen London und Washington sich in der zweiten Amtszeit des Republikaners verbessern könnten. "Der Handel zwischen unseren beiden Ländern und die Investitionsströme zwischen unseren Ländern haben zugenommen." Sie habe keinen Grund zu glauben, dass dies sich nicht fortsetzen könnte.
T.Zimmermann--VB