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China legt beim Ausbau der Solar- und Windenergie erneut zu
China hat beim Ausbau der Solar- und Windenergie im vergangenen Jahr erneut einen Zahn zugelegt. Nach offiziellen Angaben vom Dienstag wurden im Jahr 2024 in der Volksrepublik insgesamt 277 Gigawatt Leistung an Solarenergie und 80 Gigawatt Windkraft neu installiert - beide Werte liegen über denen des Vorjahres. China ist zwar der weltweit größte Emittent von Treibhausgasen, verzeichnet seit einigen Jahren aber auch bei weitem den höchsten Anstieg beim Ausbau der Erneuerbaren.
Die Führung in Peking strebt an, dass der CO2-Ausstoß von 2030 an sinkt, um bis 2060 Klimaneutralität zu erreichen. China allein baut mehr Solar- und Windkraftanlagen als alle anderen Staaten der Welt zusammen und investierte laut Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) zwischen 2011 und 2022 über 50 Milliarden Euro in diesen Bereich.
Der Zubau bei der Solarenergie lag im vergangenen Jahr deutlich über dem Wert des Vorjahres (217 Gigawatt). Im Bereich der Windkraft gab es einen leichten Anstieg um vier Gigawatt. Die aktuell in China installierte Leistung lag den Angaben zufolge damit bei 887 Gigawatt bei Sonnenenergie und bei 521 Gigawatt bei Windenergie. Deutschland kommt laut Bundesnetzagentur auf auktuell auf 99,3 Gigawatt Solarkraft und 63,5 Gigawatt Windkraft an Land.
Trotz des erneuten Anstiegs bleibt China bei der Energieerzeugung weiter maßgeblich abhängig von Kohle. Allerdings gingen die Genehmigungen für neue Kohlekraftwerke im ersten Halbjahr 2024 um 83 Prozent zurück.
F.Mueller--VB