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US-Inflationsrate im Dezember erneut gestiegen
Der Anstieg der Verbraucherpreise in den USA hat sich den dritten Monat in Folge beschleunigt. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Mittwoch mitteilte, stieg der sogenannte CPI-Index im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent. Angetrieben wurde die Teuerungsrate vor allem durch einen erneuten Anstieg der Energiepreise.
Im November war der CPI noch um 2,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Im Oktober lag die Inflationsrate dem Index zufolge bei 2,6 Prozent, was ihr erster Anstieg seit dem März 2024 war.
Die Inflation war eines der wichtigen Themen der Präsidentschaftswahl am 5. November, die der republikanische Ex-Präsident Donald Trump gegen Vizepräsidentin Kamala Harris von den Demokraten gewann. Während der Amtszeit des am kommenden Montag scheidenden Präsidenten Joe Biden stiegen die Lebenshaltungskosten um insgesamt rund 20 Prozent, wofür ihn und Harris viele Wählerinnen und Wähler verantwortlich machten.
Insgesamt verzeichnete die US-Wirtschaft allerdings seit dem Ende der Corona-Pandemie einen deutlichen Rückgang der Inflation und stabile Daten vom Arbeitsmarkt. Die US-Notenbank Federal Reserve hat deshalb seit September den Leitzins in drei Schritten um insgesamt einen vollen Prozentpunkt gesenkt. Er liegt aktuell zwischen 4,25 und 4,5 Prozent.
Allerdings herrscht an den Finanzmärkten die Erwartung, dass die Fed angesichts des jüngsten Anstiegs der Inflationsrate bei ihrer nächsten Zinsentscheidung Ende Januar die Pausentaste bei den Absenkungen drücken dürfte.
C.Koch--VB