-
Nach Hoteleinsturz in Rheinland-Pfalz mit zwei Toten: Anklage gegen Statiker
-
Studie: Mindestvorgaben erzielen gewünschten Effekt bei komplexen Operationen
-
Deutsch-französische Beratungen: Merz und Macron erörtern Nuklearpartnerschaft
-
Spaniens Ministerpräsident Sánchez kommt zum WM-Finale
-
Parlament in Israel vor Wahlen im Oktober aufgelöst
-
NSU-Unterstützerin Susann E. zu zweijähriger Bewährungsstrafe verurteilt
-
RKI: Vier Beschäftigte an Frankfurter Flughafen an Malaria erkrankt
-
Weiter keine Entwarnung bei Waldbrand in Müritz-Nationalpark
-
Treffen auf Fliegerhorst Nörvenich: Merz und Macron beraten über Nuklearpartnerschaft
-
Bundesgerichtshof: Wohnungseigentümer dürfen Klimaanlage auf Balkon einbauen
-
Starkes Plus im Wohnungsbau: 24,7 Prozent mehr Baugenehmigungen im Mai
-
Chinas Präsident Xi ruft zu Kooperation zwischen Staaten bei KI-Technologie auf
-
30 Prozent der Bachelorstudierenden beenden Studium innerhalb der Regelstudienzeit
-
Medien: Olise forciert Wechsel zu Real
-
Heftige Unwetter in Süddeutschland: 60-Jähriger in Karlsruhe von Baum erschlagen
-
Wie im US-Sport: Erstmals Ringe für die Weltmeister
-
Ein Inter-Profi im Finale: Martínez setzt die Serie fort
-
HRW fordert Schweigeminute vor WM-Finale für ICE-Opfer
-
Kovac: "Jeder Einzelne kann sich verbessern"
-
Sechste Nacht in Folge: USA und Iran attackieren sich erneut gegenseitig
-
Slowene Vincic pfeift WM-Finale - Dankert als VAR
-
Trump: US-Wahlsystem ist "Manipulation und Korruption" ausgesetzt
-
Nach Kampfjet-Aus: Deutschland und Frankreich beraten über nukleare Abschreckung
-
Urteilsverkündung in Prozess gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin in Dresden
-
Bundesgerichtshof entscheidet über Anspruch von Eigentümern auf Klimaanlage
-
EU-Kommission legt Vorschläge für Änderungen am Emissionshandel vor
-
Andy Burnham soll Keir Starmer an Spitze von britischer Labour-Partei ablösen
-
Grünen-Politiker kritisiert Vaterschaft von Spahn durch Leihmutterschaft
-
Wadephul schlägt EU-Stabilisierungsmission für Libanon vor
-
SpaceX: Erster Starship-Testflug seit Börsengang in letzter Sekunde abgebrochen
-
Pelé-Trikot aus WM-Finale von 1958 für 4,3 Millionen Euro versteigert
-
Donald Trump will seine Online-Botschaften zu Geld machen
-
Warken: Zuckersteuer soll im kommenden Jahr 650 Millionen Euro einbringen
-
Visa-Verschärfung: USA kappen Aufenthalt ausländischer Studenten und Journalisten
-
Iranische Staatsmedien: Brücken und Flughafen bei US-Angriffen getroffen
-
Trumps Teleprompter-Bediener in Wett-Affäre suspendiert
-
Weißes Haus: Trump wohnt WM-Finale bei
-
Drei Tote bei Sturz von Aussichtsturm im Harz
-
Merz und Macron betonen gute persönliche Beziehungen vor gemeinsamem Ministerrat
-
Berichte: Drei Tote bei Sturz von Aussichtsturm im Harz
-
USA stufen zwei weitere Drogenkartelle als "Terrororganisationen" ein
-
Falkland-Transparent bei WM: Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien
-
Weißes Haus: Trump kommt zum WM-Finale
-
Weißes Haus: Trump nimmt am WM-Finale teil
-
Menschenrechtler ernüchtert: "WM für ein paar Glückliche"
-
Kriegsgegner Nadeschdin: Putin führt Russland in mögliche "Katastrophe"
-
Visa-Verschärfung: USA begrenzen Aufenthalt von ausländischen Studenten und Journalisten
-
Regierungsumbau löst Proteste und Führungsstreit in der Ukraine aus
-
Tour de France: Sprintkönig Merlier schlägt wieder zu
-
Brasilien wird das erste Ziel von Trumps neuen Zöllen - 25 Prozent Aufschlag
Netzagentur: Privathaushalte nicht zu spät mit hohen Gaskosten konfrontieren
Die Bundesnetzagentur hat sich im Umgang mit der Gaskrise dafür ausgesprochen, Privathaushalte nicht zu spät mit steigenden Kosten zu konfrontieren. "Viele Haushalte werden erst bei der Heizabrechnung im nächsten Jahr bemerken, wie stark der Preis gestiegen ist, und die Nachzahlungen nicht stemmen können", sagte Behördenchef Klaus Müller der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wenn die Abschläge erst nächstes Jahr erhöht werden, trifft es viele Menschen unvorbereitet."
Zugleich kritisierte er Forderungen, dass die Netzagentur bereits jetzt festlegen soll, in welcher Reihenfolge Industriebetriebe im Ernstfall von der Gasversorgung abgeschaltet würden. "Das wird nicht gehen", sagte Müller der Zeitung. Solche Entscheidungen seien von "zu vielen Randbedingungen abhängig". Die Netzagentur werde nun Positiv-Kriterien definieren. Aber auch das sei wegen der Verflechtung der Wirtschaft komplex.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte am Mittwoch angesichts des Gasstreits mit Russland die sogenannte Frühwarnstufe des Gas-Notfallplans ausgerufen. Es gibt noch eine Alarmstufe und schließlich eine Notfallstufe, in der aktiv eingegriffen wird. Die Bundesnetzagentur entscheidet dann, wer noch wie viel Gas geliefert bekommt. Besonderen Schutz genießen etwa private Verbraucher und soziale Einrichtungen.
Derzeit arbeitet die Bundesnetzagentur an Kriterien, wie im Fall einer weiteren Verschärfung Gas verteilt wird. Dazu führt sie Gespräche mit der Industrie, um den genauen Gasbedarf zu erfahren.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall sprach sich unterdessen gegen eine Bevorzugung privater Haushalte bei einem Notstand aus. "Niemandem wäre damit gedient, wenn die Menschen bei 24 Grad zu Hause in der Wohnung sitzen, aber die Unternehmen, in denen sie arbeiten, zusammenbrechen", warnte Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf im Gespräch mit der "Augsburger Allgemeinen". Die Netzagentur müsse daher ihre Reihenfolge der Gasabschaltung im Notfall überdenken.
Wolf warnte vor dem "größten wirtschaftlichen Einbruch in der Nachkriegszeit", sollte die Industrie gezwungen sein, wegen mangelnder Gaslieferungen in hohem Maße herunterzufahren. Er rechne dann damit, dass die Kurzarbeit sprunghaft ansteige und Firmen zum Teil Beschäftigte entlassen müssten.
E.Schubert--BTB