-
Wadephul bekräftigt Unterstützung für Ukraine und betont Geschlossenheit der Europäer
-
Schmuggel von viereinhalb Tonnen Kokain: Bundesgerichtshof verwirft Revisionen
-
Schwedens Wahlsiegerin Andersson scheitert erneut mit Regierungsbildung
-
Beiß-Attacke in Flugzeug: US-Schauspielerin Selma Blair festgenommen
-
Arbeitgeber fordern mehr Tempo bei Reformen - Merz wirbt für Zuversicht
-
Frankreichs Nationaversammlung stimmt über Missbrauchsgesetz ab
-
"Mutmaßliche Luftnotlage": Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen eingestellt
-
Unterbringung in Psychiatrie wegen Tötung in Gemeinschaftsunterkunft in Hessen
-
Beauftragte Ataman: Wechseljahre müssen raus aus der Tabuzone
-
IWF erwartet mehr Wirtschaftswachstum für Deutschland - Warnung vor Abwärtsrisiken
-
Mecklenburg-Vorpommern: Sechs Jahre Haft für sexuellen Kindesmissbrauch in Asien
-
Tod von "Breaking Bad"-Star: US-Schauspieler RJ Mitte mit 34 Jahren gestorben
-
Mann stürzt bei Baumpflegearbeiten in Schleswig-Holstein von Kran und stirbt
-
Block-Prozess: Gericht beschlagnahmt Aufzeichnungen von Journalistin
-
Ungarisches Parlament beschließt Änderung von umstrittenem LGBTQ-Gesetz
-
Hundehalterin in Hessen bei Rettungsaktion verletzt: Schmerzensgeld rechtens
-
Rückkehr nach Afrika: Formel 1 fährt in Ruanda
-
Deutsche Weinbaubetriebe erwarten höhere Weinernte als im letzten Jahr
-
Umfrage: 17 Prozent der Deutschen beantragten Verwaltungsleistung online
-
Schülerproteste in Frankreich: Neuer Aktionstag mit Demonstrationen
-
Nach Schuldspruch wegen Mords an Tupac Shakur: Verkündung des Strafmaßes für Bandenchef
-
Bis 2029: BVB verlängert Vertrag mit Kovac
-
Mögliche Drohne stört vorübergehend Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen
-
Hohe Energiepreise: Inflation im September so hoch wie seit Ende 2023 nicht mehr
-
Milliarden-Einsparungen geplant: Frankreichs Parlament beginnt Haushaltsdebatte
-
Wadephul sichert Ukraine vor Sicherheitsforum in Warschau Unterstützung zu
-
Vorteile für Unternehmenserben: Bundesverfassungsgericht prüft Erbschaftsteuer
-
Produktion von Lebkuchen in Deutschland deutlich gesunken
-
Urteil: Kein Schadenersatz für Hotelgast nach Verletzung durch Silvesterfeuerwerk
-
Weniger Sterbefälle in drittem Quartal - Vorübergehender Anstieg in heißen Wochen
-
Tödliche Polizeischüsse auf Bewaffneten in Tuttlingen: Pistole war nicht echt
-
Regierungschef will Liveübertragung von US-Hinrichtung in Australien verhindern
-
Feuerwerk um 1.15 Uhr: Bayern-Nachtruhe gestört
-
Hohe Energiepreise: Inflation steigt im September auf Höchststand seit Ende 2023
-
Rente: CDU erwartet von neuem Minister Schweitzer Festhalten an Koalitionsbeschlüssen
-
Brennender Transporter: Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Nordrhein-Westfalen
-
Bas-Rücktritt: SPD-Generalsekretär Klüssendorf sieht Koalition nicht gefährdet
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote und fünf Verletzte bei Wohnhausbrand in Bochum
-
Umfrage: Passendes Auto macht glücklicher als teures
-
Sturm nach Pucktreffer am Kopf ins Krankenhaus eingeliefert
-
US-Schauspielerin Selma Blair nach Vorfall auf Flug festgenommen
-
Fünf Tote durch Hurrikan "Simon" und Sturm "Rachel" in Mexiko
-
Bills gewinnen wilden Schlagabtausch bei den Rams
-
Neue Sprinterzüge und weiter viele Baustellen: Neuer DB-Fahrplan ab Mittwoch buchbar
-
Stützle trifft und legt auf: Ottawa schlägt die Devils
-
FC Bayern: "Jonas muss nicht werden wie Manu"
-
IWF hebt Wachstumsprognose für Deutschland und warnt vor "zweigeteiltem" Ausblick für Welt
-
Nach Rennunfall: BGH prüft Versicherungsschutz von Motorradfahrer
-
Strafmaß in Prozess um Mord an Rapper Tupac Shakur wird verkündet
-
Spaniens König Felipe VI. besucht Exklave Ceuta in Nordafrika
Enttäuschende Erholung nach Corona: Chinas Wirtschaft wächst 2023 um 5,2 Prozent
Die Erholung der chinesischen Wirtschaft von der Corona-Krise im vergangenen Jahr ist enttäuschend ausgefallen. Die drei Pandemie-Jahre ausgenommen fiel das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt mit 5,2 Prozent so niedrig aus wie seit drei Jahrzehnten nicht. Das Bruttoinlandsprodukt stieg 2023 auf 126 Billionen Yuan (rund 16 Billionen Euro) an, wie die nationale Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte.
Chinas Wirtschaft hatte seit 2020 unter den strikten Corona-Einschränkungen gelitten. Diese wurden Ende 2022 aufgehoben, ab Anfang 2023 ging es dann wieder aufwärts. Diese Erholung verlor im Laufe des Jahres aber an Dynamik. Haushalte und Unternehmen zeigten sich zurückhaltend, die Verbraucherstimmung blieb mies. Hinzu kommen eine massive Schuldenkrise des wichtigen Immobiliensektors und eine steigende Jugendarbeitslosigkeit.
Das nun verkündete Wachstum entspricht zwar in etwa dem Ziel der chinesischen Führung von "rund fünf Prozent". Ein Blick auf das Jahresende trübt jedoch die Aussichten: Im vierten Quartal wuchs die Wirtschaftsleistung Chinas im Vergleich zum Vorquartal nur noch um ein Prozent. Die chinesischen Börsen reagierten mit Kursverlusten, Hongkong schloss 3,7 Prozent und Shanghai zwei Prozent im Minus.
Auch der Umsatz im Einzelhandel - ein wichtiger Indikator für die Verbraucherstimmung - büßte zum Jahresende hin weiter an Dynamik ein. Im Vorjahresvergleich ergab sich im Dezember ein Plus von 7,4 Prozent und somit deutlich weniger als im November (10,1 Prozent). Die Industrieproduktion legte leicht zu. Das Wachstum betrug hier im Dezember 6,8 Prozent im Jahresvergleich, verglichen mit 6,6 Prozent im November.
Die Arbeitslosenquote stieg im Dezember leicht auf 5,1 Prozent von 5,0 Prozent im November. Die Jugendarbeitslosigkeit hatte im Mai einen Höchststand erreicht, anschließend stellten die Behörden die Veröffentlichung der Kennzahl ein. Für die 16- bis 24-Jährigen wurde nun ein neuer Kennwert eingeführt, der Studierende ausschließt. Für Dezember wurde er mit 14,9 Prozent angegeben.
Ohnehin zeichnet die Arbeitslosenquote in China nur ein unvollständiges Bild, da sie nur für die städtischen Arbeitnehmer berechnet wird. Die Situation von Millionen Wanderarbeitern aus ländlichen Gebieten wird hingegen ausgeklammert. Gerade sie würde ein wirtschaftlicher Abschwung aber hart treffen und auch die Immobilienkrise bekommen sie am ehesten zu spüren.
Der Immobiliensektor gilt als traditioneller Wachstumsmotor des Landes, doch viele Unternehmen sind heillos verschuldet. Bei den größten Bauträgern des Landes gehen die Miesen in die hunderte Milliarden Dollar. Die Probleme führten bereits zu zahlreichen Projektabbrüchen, was das Vertrauen der Käufer beeinträchtigte und die Immobilienpreise in den Keller trieb. Mittlerweile droht die Krise auf andere Sektoren überzuspringen.
In diesem Jahr wird sich Chinas BIP laut einer Prognose der Weltbank auf 4,5 Prozent verlangsamen. "Die größten Hindernisse bleiben die Probleme im Immobiliensektor und der daraus resultierende schwache Konsum der Haushalte", betont Teeuwe Mevissen, Analyst bei der RaboBank. Die Regierung in Peking gibt voraussichtlich im März ihr offizielles Wachstumsziel für das laufende Jahr bekannt.
A.Ammann--VB