-
CDU streitet vor Präsidiumssitzung über die "Brandmauer" zur AfD
-
Taiwans Präsident: Erhöhung der Verteidigungsausgaben soll "Krieg verhindern"
-
Feuerwehr befreit Hunde aus Fuchsbau
-
Starkes Erdbeben in Panama: Mindestens 27 Verletzte und schwere Schäden
-
Indien: Gründer von Kakerlakenbewegung vor Protesten gegen Wahlkommission festgenommen
-
Tennis: Auch Struff scheitert in Shanghai
-
NHL: Seiders Red Wings unterliegen Grubauers Kraken
-
Linke fordert bei Pflege und Rente einheitliche Versicherungen
-
WNBA: Fiebich und New York scheitern im Halbfinale
-
"Chance genutzt": Kössler überzeugt den Bundestrainer
-
Trump ernennt Kommentatorin Katie Zacharia zu seiner neuen Sprecherin
-
Kompany: Musiala wird wieder "glücklich Fußball spielen"
-
Tor gegen BVB: Füllkrug kann sich Jubel "nicht verkneifen"
-
"Lebensbedrohlicher" Sturm: Hurrikan "Isaias" in Florida auf Land getroffen
-
Trump kritisiert Friedensnobelpreis für Pillay als "schändlich"
-
Hoppermann: Bei CDU-Präsidiumsklausur Aufarbeitung der jüngsten Wahldebakel
-
Drei Männer wegen Mordes an drei Surf-Touristen in Mexiko schuldig gesprochen
-
Schweres Erdbeben in Panama: Staatschef spricht von "großer Katastrophe"
-
Tödliche Überflutungen: Brasiliens Staatsanwaltschaft verklagt Shell auf Schadenersatz
-
Umstrittener Royal: Prinz Harry bei Besuch von Rugby-Spiel ausgebuht
-
Bau-Präsident: Bereits "verheerende Folgen" durch Vergesellschaftungspläne der Linken
-
US-Gesandter Witkoff: "Konstruktive Gespräche" mit Kiew und Europäern zum Ukraine-Krieg
-
Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine "große Katastrophe"
-
Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung fordert weltweite Abkehr von Todesstrafe
-
Früherer ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser gestorben
-
Trump ernennt Katie Zacharia zu seiner neuen Sprecherin
-
Später Ausgleich: Füllkrug klaut BVB den Sieg
-
Doppelpack Kössler: DFB-Frauen mit gutem Start in die WM-Saison
-
Trump: Mit Putin russische Diesel-Lieferung für USA und Weltmarkt vereinbart
-
US-Politiker und UNO fordern Verzicht auf geplante Liveübertragung einer Hinrichtung
-
Heidenheim verpasst Sprung auf Platz zwei
-
Ermittler: Copilot von Flydubai-Maschine plante Selbstmordanschlag auf Flughafen Tel Aviv
-
Rodeln: Wendl/Arlt machen doch bis 2030 weiter
-
Lisa Cook: Trump treibt Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin voran
-
USA verhängen nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin Sanktionen gegen Haager Tribunal
-
Türkei trennt sich von Trainer Montella
-
Steinmeier und Macron besuchen französische Raumfahrt- und Rüstungsunternehmen
-
Bericht: Koalition erzielt Kompromiss im Streit um Zuckersteuer
-
Nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin: USA verhängen Sanktionen gegen Haager Tribunal
-
Tausende demonstrieren in Berlin gegen Energiepolitik der Bundesregierung
-
Verstappen holt Sprint-Pole - keine nachträgliche Strafe
-
Nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin: USA verschärfen Sanktionen gegen Haager Tribunal
-
Sturz bei Diensttermin: Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul bricht sich Hüfte
-
Gericht: AfD-Fahnenschwenken auf Brücke über Autobahn zu Recht verboten
-
EU und China einigen sich auf Begrenzung chinesischer Hybridauto-Exporte
-
Gedenken an Anschlag in Halle: Studenten versperren AfD-Politiker Tillschneider Weg
-
Friedensnobelpreis geht an Südafrikanerin Pillay für ihren Einsatz für Menschenrechte
-
Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung
-
Formel 1: Verstappen holt Sprint-Pole, muss aber zittern
-
Mecklenburg-Vorpommern: Rot-Rot-Grün vereinbart Koalitionsverhandlungen
Britischer Gesundheitsminister: Ärztestreik in England schadet Patienten
Die britische Regierung hat einen erneuten viertägigen Streik von Krankenhausärzten in England scharf verurteilt. Der Streik würde lediglich "Patienten schaden und die eigenen Kollegen noch weiter unter Druck setzen", schrieb Gesundheitsminister Steve Barclay in einem am Freitag veröffentlichten Gastbeitrag für die Boulevardzeitung "Daily Mail". Er nannte die Arbeitsniederlegungen "fahrlässig".
Der Streit zwischen Nachwuchsärzten und der Regierung dauert bereits seit acht Monaten an. Die Gehälter der "junior doctors", die aber durchaus viele Jahre Erfahrung mitbringen können, halten nach Angaben der Gewerkschaft British Medical Association (BMA) seit langem nicht mit der Inflation mit. Diese Ärzte mussten demnach in den vergangenen 15 Jahren einen Reallohnverlust von 26 Prozent hinnehmen.
Dafür verlangen sie nun einen vollen Lohnausgleich, welcher die Kaufkraft von 2008 wiederherstellen soll. Das aber lehnt die Regierung als zu kostspielig ab, weil es einem Lohnplus von 35 Prozent entspräche. Die Regierung verweist auf den Kampf gegen die immer noch sehr hohe Inflation im Land. Ihr Angebot beläuft sich auf eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent.
"Wir sind chronisch unterbesetzt, und alle stehen kurz vor dem Zusammenbruch", sagte der Nachwuchsarzt und Streikaktivist Sumi Manirajan am Freitag.
Es gehe "vornehmlich ums Gehalt, weil wir wissen, dass viele unserer Kollegen das Land oder die Branche wechseln, einfach weil das Gehalt zu niedrig ist, um Ärzte zu halten", erklärte der ebenfalls streikende Nachwuchsarzt Robert Laurenson vor der Uniklinik im Zentrum Londons. Die "junior doctors" stellen etwa die Hälfte der Krankenhausärzte in England.
Die viertägige Arbeitsniederlegung ist bereits die fünfte Streikwelle der englischen Mediziner. Berechnungen des Verbands NHS Providers zufolge hat der Arbeitskampf den nationalen Gesundheitsdienst NHS umgerechnet bereits rund 1,1 Milliarden Euro gekostet.
Ähnliche Streiks führten im April und Juni zu massiven Störungen, hunderttausende Termine und Operationen in Krankenhäusern mussten verschoben werden. Auch Pflege-, Dienstleistungs- und Fachpersonal sowie die als "consultants" bezeichneten erfahreneren Ärzte in Krankenhäusern schlossen sich in den vergangenen Monaten den Protestaktionen für bessere Arbeitsbedingungen an.
Schon jetzt hat der NHS nach der Corona-Pandemie einen gigantischen Rückstand aufzuarbeiten. Rund drei Millionen Menschen warten nach BMA-Angaben bereits länger als 18 Monate auf einen Behandlungstermin. Nach jüngsten Zahlen wartete eine Rekordzahl von 7,6 Millionen Patienten im Juni auf Routinebehandlungen in englischen Krankenhäusern.
Bei seiner Gründung 1948 war der staatlich finanzierte NHS der erste umfassende, allen Einwohnern offen stehende Gesundheitsdienst der Welt. Er ist jedoch seit Jahren unterfinanziert, überlastet und hoch verschuldet. Ende Juni kündigte der britische Premierminister Rishi Sunak an, zur Bewältigung der Gesundheitskrise in den kommenden 15 Jahren mehr als 300.000 Fachkräfte einstellen zu wollen.
L.Dubois--BTB