-
Polizei: Mann in New York bei Auseinandersetzung mit Bundeskräften angeschossen
-
"Elon ist unser moderner Thomas Edison": Trump verleiht Musk höchsten US-Wissenschaftspreis
-
USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen
-
Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an
-
Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg
-
Mehr als 70.000 Teilnehmer bei neuen Schülerprotesten in Frankreich
-
DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"
-
Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft
-
Bundestag fordert breitere Datengrundlage bei Pränataltests
-
Ukraine-Team zu Gespräch mit Trump-Unterhändlern am Freitag und Samstag in den USA
-
Dank Gidsel-Show: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg
-
Strafrechtliche Ermittlungen: Niedersachsens SPD-Fraktionschef Politze tritt zurück
-
Klitschko: Russland zwingt Kiew vor Winter in Überlebenskampf
-
Trump: Wer nicht von "Superintelligenz" spricht, ist ein "Feind"
-
Huthis weiten Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt Riad aus
-
Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen
-
Britischer Regierungschef bei Merz: Burnham will engere Zusammenarbeit mit Berlin und der EU
-
Anklage erweitert: USA beschuldigen Maduro nun auch der Folter
-
Steinmeier hebt bei Staatsbesuch in Paris deutsches Bekenntnis zu Europa hervor
-
Zentralrat der Juden kritisiert Berliner Vereinbarung zu Antisemitismus
-
Ethikbehörde: Trump-Trust investiert massiv in Meta und SpaceX
-
Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an
-
UEFA stellt Reformen vor: Gegenkandidat lässt auf sich warten
-
Bayern: Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Oberpfalz - Täter lokalisiert
-
Internationaler Strafgerichtshof bezeichnet Duterte als verhandlungsfähig
-
Koalitionsausschuss lässt Fragen offen: "Gute Atmosphäre" aber wenig Greifbares
-
Alex Bodi mizează, alături de CRIF, pe investiții transparente și pe prevenirea riguroasă a spălării banilor
-
Stadt Mannheim muss umstrittenen Artikel zu Swingerparty doch veröffentlichen
-
Judoka Scoccimarro gewinnt WM-Bronze
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike kann wieder gehen
-
Auswertung: Luna und Nala sind beliebteste Hundenamen in Deutschland
-
Bundestag will grünes Licht für neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover geben
-
Nach Sabotageserie an Stromnetz: BGH erlässt neuen Haftbefehl gegen Verdächtigen
-
Bayern: Zwei Verletzte durch Schüsse in Berngau - Menschen sollen in Häusern bleiben
-
Medien: Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an
-
Rückkehr nach Afrika: Formel 1 vor Premiere in Ruanda
-
"Verrückt": Kanadische Lyrikerin Anne Carson bekommt Literatur-Nobelpreis
-
Baden-Württemberg: Polizei erschießt 27-Jährigen an Tuttlinger Rathaus
-
Eisschnelllauf-Streit: Sonnekalb droht mit Abwanderung
-
"Danke für alles": Spanier trauern um von Zwangsräumung betroffene Maricarmen
-
Burnham bei Antrittsbesuch bei Merz in Berlin für engere Zusammenarbeit mit der EU
-
Urteil: Grenzgänger müssen Schweizer Kindergeld von deutschen Leistungen abziehen
-
Sieg für Meloni: Parlament billigt umstrittene Wahlrechtsreform
-
"Gute Atmosphäre" aber keine Details: Koalitionsausschuss lässt Fragen offen
-
ALEX BODI setzt mit CRIF auf transparente Investitionen und konsequente Geldwäscheprävention
-
Mögliche Raubkatze nahe München: Suche nach Puma zunächst ergebnislos
-
Steinmeier bei Staatsbesuch in Paris: "Deutsche bleiben gute Europäer"
-
Rot-Grün-Rot in Berlin droht bei Antisemitismus oder Clankontakt mit Parteiausschluss
-
Regierung: Wirtschaft im Aufschwung - Wachstum aber nicht selbsttragend
-
Burnham: Offen für Beteiligung Deutschlands an Kampfjet-Projekt GCAP
OECD: Deutschland muss Tempo der Emissionseinsparungen verdreifachen
Damit Deutschland das selbst gesteckte ehrgeizige Ziel der Klimaneutralität bis 2045 erreicht, muss das Tempo der Emissionsminderung verdreifacht werden. Zu diesem Schluss kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die am Montag einen Wirtschaftsbericht und einen Umweltprüfbericht für Deutschland vorstellte. Darin mahnt die OECD auch eine Beschleunigung der Digitalisierung des öffentlichen Sektors und die vermehrte Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an.
Die CO2-Bepreisung decke in Deutschland zwar 90 Prozent der Treibhausgasemissionen ab, die Preise seien aber "zu niedrig und unterscheiden sich deutlich von Sektor zu Sektor", heißt es im Wirtschaftsbericht für die Bundesrepublik. Außerdem gebe es noch immer viele Subventionen und Steuervergünstigungen für fossile Energieträger, die schrittweise abgebaut werden müssten.
Die OECD übte außerdem Kritik an der Qualität des deutschen Schienennetzes - hier gehöre Deutschland bezüglich der Investitionen "nicht zu den führenden Ländern". Öffentliche Investitionen müssten daher angehoben und die Kontroll- und Signalsysteme rascher digitalisiert werden. Die geringe Verfügbarkeit öffentlicher Ladestationen wiederum bremse die Verbreitung von Elektrofahrzeugen - hier müsse nicht nur der Wettbewerb gefördert, sondern auch der Marktzugang erleichtert werden.
Nötig sei in Deutschland außerdem eine "modernisierte Verwaltung mit weniger Bürokratie und besseren öffentlichen Dienstleistungen", stellte die Organisation fest. Sie empfahl vor diesem Hintergrund nicht nur verbindliche kommunen- und länderübergreifende IT-Standards, sondern auch eine Harmonisierung von Verwaltungsverfahren sowie die Förderung einer gemeinsamen Software.
Beim Arbeitsmarkt nahm die OECD unter anderem die Lage der Älteren in den Blick. Noch immer liege in Deutschland das "effektive Erwerbsaustrittsalter" deutlich unter dem gesetzlichen Rentenalter. Daher müssten Anreize zur Frühverrentung verringert und zugleich ältere Beschäftigte durch Fortbildungen und verbesserte Arbeitsbedingungen gestärkt werden.
Übergeben wurden die Berichte am Montag von OECD-Generalsekretär Mathias Cormann an Wirtschaftsminister Robert Habeck und Umweltministerin Steffi Lemke (beide Grüne). Habeck sagte, dass das Land "in der Vergangenheit beim Klimaschutz zu langsam" gewesen sei. Dieser Rückstand müsse nun "entschlossen" aufgeholt werden - etwa über schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Ausbau der erneuerbaren Energien.
Im Umweltprüfbericht lobte die OECD unter anderem die rasche Reaktion Deutschlands auf die Energiekrise - das Land habe seine Abhängigkeit von Russland "rapide" verringert und seine Bezugsquellen diversifiziert. Da das Land sowohl aus der Kohle- als auch der Atomenergie aussteige, müsse es aber den Ausbau der Erneuerbaren "weiter beschleunigen".
Die OECD geht für Deutschland in diesem Jahr von einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent aus. Im kommenden Jahr erwartet die Organisation dann einen Anstieg von 1,3 Prozent.
I.Meyer--BTB