-
WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York
-
Steinmeier beginnt zweitägigen Staatsbesuch in Frankreich
-
Bundestag debattiert über Einkommensteuerreform
-
EU-Handelskommissar Sefcovic trifft chinesischen Handelsminister Wang
-
Finanzminister der Eurogruppe treffen sich zu Beratungen in Luxemburg
-
Bundesgerichtshof prüft Setzen von Cookies ohne Einwilligung
-
Britischer Premierminister Burnham zu Antrittsbesuch bei Merz
-
Ex-Geisel Eli Scharabi erinnert in Tel Aviv an Opfer des Hamas-Überfalls vor drei Jahren
-
Brasiliens Präsident Lula veröffentlicht erstmals Selfie-Video in Onlinediensten
-
Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"
-
US-Regierung nennt Negativschlagzeilen über "USS Lincoln" Stimmungsmache
-
FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern
-
Proteste in Izmir nach Wechsel des Bürgermeisters zur Regierungspartei AKP
-
Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel
-
Von Zwangsräumung betroffene Spanierin Maricarmen gestorben
-
Mieterverband: Zwangsgeräumte Spanierin Maricarmen gestorben
-
"Inakzeptable Bedingungen": Golfstar Rahm verlässt LIV-Tour
-
US-Außenminister Rubio fordert Europa zum Erwachen aus "langem Schlaf" auf
-
Möglicher Pestfall in Russland: WHO kann keine umfassende Risikobewertung vornehmen
-
Sachsen-Anhalt: SPD beendet Initiative für Regierungsbildung an AfD vorbei
-
Nur noch Platz 13: DFB-Team rutscht weiter ab
-
Lange Themenliste: Koalitionsausschuss in Berlin zusammengekommen
-
Jahrestag des Hamas-Angriffs: Appelle für entschlossenen Einsatz gegen Antisemitismus
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung von Christa Pike: Streit um Exekution in Texas
-
Mindestens 24 Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - darunter vier Kinder
-
Netanjahu am Jahrestag: "Wir werden alle Mörder zur Rechenschaft ziehen"
-
Gedenken an 7. Oktober: Dobrindt warnt vor Antisemiten an der Regierung
-
Steinmeier vor Besuch in Frankreich: Internationale Entwicklung macht uns Sorge
-
Russischer Hacker in Japan festgenommen: 28-Jähriger nach Deutschland ausgeliefert
-
Trotz Handelshürden: Globalisierung erreicht laut Studie dank KI-Boom Rekordwert
-
Jahrestag des Hamas-Überfalls: New Yorks Bürgermeister wirft Israel "Genozid" vor
-
Mögliche Puma-Sichtung nahe München: Polizei übernimmt Spurensuche
-
Verdacht auf Spionage: Ehemaliger BND-Präsident Hanning in Untersuchungshaft
-
Drittes Vorgespräch über Rot-Grün-Rot in Berlin - Warnungen vor Koalition
-
Kabinett beschließt Gesetz zum besseren Schutz von Opfern häuslicher Gewalt
-
Neue Stromleitung in Moldau wird nach US-Präsident Trump benannt
-
CDU nach Wahl von AfD-Landtagspräsident Rausch unter Druck
-
Statue eines nackten Donald Trump sorgt für Aufsehen im EU-Parlament
-
DFB-Newcomerin Baum: "Kindheitstraum in Erfüllung gegangen"
-
Mutmaßlicher Spionagefall um Hanning: Aserbaidschan protestiert bei Bundesregierung
-
Klage für bessere Luft: Bundesgericht befragt europäische Richter
-
Steinmeier zum Staatsbesuch in Frankreich: Raumfahrt und Verteidigung
-
Raffineriemargen von Shell erreichen Rekordhoch
-
"Wertschätzung unfassbar groß": BVB vor Verlängerung mit Kovac
-
Tankrabatt kommt größtenteils bei Autofahrern an - Spritpreise deutlich gesunken
-
Schülerproteste nehmen leicht ab - Schockgranaten vorerst tabu
-
Weiterer Beratungsbedarf: Einsetzung von Pflegekommission verzögert sich
-
Polizei entdeckt Plantage mit 290 Cannabispflanzen in Wohnhaus in Düsseldorf
-
14 Tote bei russischem Raketenangriff auf Wohngebäude im Norden der Ukraine
-
Spionageverdacht: Früherer BND-Präsident Hanning in Untersuchungshaft
BMWK betont Technologieoffenheit bei Umstieg auf Erneuerbares Heizen
Im Streit über den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen in Gebäuden hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) auf die Möglichkeit der Technologieoffenheit sowie auf geplante Ausnahmen verwiesen. In bestehenden Gebäuden könnten auch weiterhin "Gasheizungen eingebaut werden, wenn sie mit 65 Prozent grünen Gasen oder in Kombination mit einer Wärmepumpe betrieben werden", heißt es in einem am Donnerstag vom Ministerium verbreiteten Papier zum Entwurf für eine Änderung des Gebäudeenergiegesetzes.
Wie bereits zuvor bekannt wurde, soll die Vorgabe, dass neu eingebaute Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen, bereits ab 2024 und nicht wie im Koalitionsvertrag vorgesehen ab 2025 gelten. Grund dafür ist der Ukraine-Krieg und die dadurch ausgelöste Energiekrise. Der Entwurf wurde gemeinsam vom Bundeswirtschafts- und vom Bundesbauministerium erstellt und wird derzeit in der Regierung beraten. Die FDP kritisiert, dass die Vorgaben "weit" über zuvor getroffene Vereinbarungen hinausgingen.
"Technologieoffen" bedeutet laut BMWK nun, dass das 65-Prozent-Ziel auf vielen Wegen erfüllt werden kann - allerdings gibt es Unterschiede für neue Gebäude und für Bestandsgebäude. Da im Neubau Wärmepumpen bereits der Standard seien, seien hier keine Biomasse- oder Gasheizungen vorgesehen, jedoch etwa Stromdirektheizungen und der Anschluss an ein Wärmenetz. In Bestandsgebäuden sollen Biomasseheizungen - also Holz- oder Pelletheizungen - ebenso erlaubt sein wie Gasheizungen oder Hybridheizungen, solange sie das 65-Prozent-Ziel erfüllen.
Zu dem Gesetzentwurf hieß es nun weiter, bestehende Heizungen müssten nicht ausgetauscht werden und Reparaturen defekter Heizungen seien möglich. Bestehende Gas- und Ölheizungen könnten also noch weitergenutzt werden.
Schon jetzt müssen alte Heizkessel in der Regel 30 Jahre nach Einbau und Aufstellung außer Betrieb genommen werden - bei selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern gibt es aber Ausnahmen. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die ihre Häuser selbst nutzen und zum Stichtag 1. Februar 2020 selbst bewohnten, können ihre Heizungsanlagen auch länger als 30 Jahre nutzen. Diese Ausnahmen sollen nun ab 2026 "schrittweise auslaufen", wie es im Papier heißt.
Zeitliche Spielräume gibt es außerdem dann, wenn ein Anschluss an ein Wärmenetz "absehbar, aber noch nicht möglich ist". Das muss dann binnen fünf Jahren passieren. Auch bei Mehrfamilienhäusern mit Gasetagenheizungen und Einzelöfen gibt es demnach Übergangsfristen von bis zu sechs Jahren.
Vorgesehen ist zudem eine "Härtefallregelung", bei der von der 65-Prozent-Regel abgewichen werden kann - etwa wenn es "wirtschaftlich unzumutbar" ist. Außerdem soll der Umstieg durch die Förderung für untere und mittlere Einkommensgruppen unterstützt werden.
F.Pavlenko--BTB