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Einsatz für Klimaschutz: Arnold Schwarzenegger nennt Papst Leo XIV. einen "Action-Held"
Der ehemalige Hollywoodstar und US-Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat Papst Leo XIV. wegen seines Engagements für den Klimaschutz als "Action-Helden" bezeichnet. Der Papst sehe zwar nicht aus wie ein Action-Held im Film "mit den Muskeln und den Waffen und all dem Zeug", sagte Schwarzenegger am Mittwoch bei einer Klimakonferenz in der Sommerresidenz des Papstes in Castel Gandolfo. Die katholische Kirche sei für den internationalen Klimaschutz aber "sehr wichtig".
"Die katholische Kirche hat 1,4 Milliarden Mitglieder, 400.000 Priester, 600.000 Nonnen, 200.000 Kirchen", sagte Schwarzenegger. Damit sei sie in der weltweiten Klimaschutz-Bewegung eine "Macht". Schwarzenegger verwies zudem auf die vom Vatikan angestrebte Klimaneutralität und den geplanten Bau einer großen Solaranlage, um die Stromversorgung des Vatikanstaats gänzlich auf Solarenergie umzustellen.
Papst Leo XIV. sagte in seiner Ansprache, beim Klimaschutz müssten alle Menschen eine "aktive Rolle" spielen und Druck auf Regierungen ausüben. Beim Kampf gegen die Erderwärumung sei keine Zeit mehr für "Gleichgültigkeit oder Resignation". Nötig sei eine "ökologische Umkehr, die sowohl den persönlichen als auch den gemeinschaftlichen Lebensstil verändert", forderte das katholische Kirchenoberhaupt.
Schwarzenegger, der in den 80er Jahren mit dem Film "Terminator" seinen Durchbruch als Schauspieler gefeiert hatte, war von 2003 bis 2011 Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien. Dort brachte er den Umweltschutz voran, etwa mit einem Gesetz zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Der gebürtige Österreicher gründete zudem das internationale Klimaforum Austrian World Summit.
C.Kreuzer--VB