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Grüne fordern von Union und SPD Festhalten an Klimaschutz
Die Grünen haben nach der Einigung mit Union und SPD über deren Finanzpaket vor allem CDU und CSU aufgefordert, an grundlegenden Weichenstellungen für den Klimaschutz festzuhalten. "Wir erwarten, dass notwendige Reformen der letzten Jahre nicht rückabgewickelt werden“, sagte Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag. "Sie müssen weiter gehen."
Im Wahlkampf hatte Merz unter anderem angekündigt, Maßnahmen wie das Heizungsgesetz zurückzunehmen und sich in der EU für eine Abkehr vom Verbot für neue Fahrzeuge mit fossilen Verbrennungsmotoren ab 2035 einzusetzen. Haßelmann verwies nun auf das gemeinsam unterstützte Finanzpaket, das auf Druck der Grünen deutlich mehr Mittel für Klimaschutz vorsieht. "Die Einigung bedeutet, dass Klimaschutz nicht zur Nebensache degradiert wird", stellte sie klar.
Grünen-Parteichef Felix Banaszak kündigte an, er wolle den Klimakurs der Grünen nun offensiver als bislang zum Thema machen. Für die Grünen sei es "auch eine Chance, die in Ampel-Zeiten brüchig gewordene Verbindung und emotionale Nähe zur Klima- und Umweltbewegung wieder zu vertiefen", sagte Banaszak ebenfalls der "SZ". Der Grünen-Vorsitzende warnte vor einer "anti-ökologischen Kein-Plan-Koalition" von Union und SPD.
G.Schmid--VB