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Heißester August weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
Der vergangene Monat war nach Angaben des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der heißeste August weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Weltweit lag die Durchschnittstemperatur im August bei 16,96 Grad, wie der EU-Klimadienst Copernicus am Donnerstag mitteilte. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 2023 noch übertroffen. Auch Westeuropa erlebte demnach seinen wärmsten Sommer aller Zeiten. Zugleich wurden für die Meerestemperaturen beispiellose Höchstwerte gemessen.
Die Zeit von Juni bis August war geprägt von heftigen aufeinanderfolgenden Hitzewellen. Das anhaltende extreme Sommerwetter führte zur Schließung von Schulen, ließ die Pegelstände von Flüssen sinken und trocknete die Vegetation aus - was verheerende Waldbrände zur Folge hatte.
"Die Menschen haben wohl seit mindestens 100.000 Jahren keine so hohen Temperaturen mehr erlebt wie heute", sagte die Copernicus-Expertin Samantha Burgess der Nachrichtenagentur AFP.
Der UN-Klimabeauftragte Simon Stiell sieht in dem Bericht "unwiderlegbare Beweise". "Dies ist der immer weiter steigende Preis für die Abhängigkeit der Menschheit von fossilen Brennstoffen und die globale Klimakrise, die dadurch angeheizt wird", erklärte er.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass Hitzewellen infolge des menschengemachten Klimawandels an Intensität und Häufigkeit zunehmen. Verschärft wird die Lage durch das Klimaphänomen El Niño, das in vielen Regionen für Trockenheit sorgt.
B.Wyler--VB