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UN-Konferenz gegen Wüstenbildung vereinbart beschleunigte Anstrengungen
Bei einer UN-Konferenz gegen Wüstenbildung haben die Teilnehmer zugesagt, die Erholung von einer Milliarde Hektar Land bis 2030 zu beschleunigen. Auch eine Stärkung der Widerstandskraft gegen Trockenheit und die Bekämpfung der Ursachen von Sandstürmen zählten zu den Beschlüssen der elftägigen Konferenz im ivorischen Abidjan, die am Freitag zu Ende ging. An den Beratungen hatten sich rund 7000 Teilnehmer beteiligt, darunter mehrere afrikanische Staats- und Regierungschefs.
Der Generalsekretär der UN-Rahmenkonvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung, Ibrahim Thiam, hob die Bedeutung vom Maßnahmen zur Verbesserung der Bodenqualität für die Bekämpfung der Klimakrise hervor. "Wenn wir Böden wiederherstellen, verringern wir die Emissionen und bringen sie in den Boden", sagte er bei der Abschluss-Pressekonferenz.
Die Widerstandskraft von Böden ist von großer Bedeutung angesichts zunehmender Dürren als Folge des Klimawandels. Nach Angaben des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen vom April sind wegen der anhaltenden Dürre am Horn von Afrika mindestens 20 Millionen Menschen in Kenia, Somalia und Äthiopien von Hunger bedroht.
F.Müller--BTB