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Wirtschaftsministerium fördert Entwicklung von digitalem Batteriepass
Mit einem digitalen Produktpass für Batterien will die Bundesregierung für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Batterieproduktion sorgen. Der Nachweis soll wichtige Daten wie den Klima-Fußabdruck, Informationen zur Rohstoffgewinnung sowie zur Reparier- und Recyclingfähigkeit enthalten. "Die europäische Batterieproduktion kann nur erfolgreich sein, wenn sie in möglichst allen Bereichen auf Nachhaltigkeit setzt", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Michael Kellner (Grüne), am Montag.
Der digitale Batteriepass soll laut Wirtschaftsministerium auf europäischer Ebene eingeführt werden. Für das Projekt stellt das Ministerium Fördergelder in Höhe von 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. Umgesetzt werden soll der Digitalpass von einem Firmenkonsortium, an dem neben den Autobauern Volkswagen und BMW auch der Chemieriese BASF beteiligt ist.
In Zukunft sollen laut Wirtschaftsministerium auch andere Produkte mit einem digitalen Produktpass versehen werden. So sollen der Datenaustausch in den Liefer- und Wertschöpfungsketten sowie die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards garantiert werden.
O.Krause--BTB