-
USS Theodore Roosevelt trifft in Singapur ein
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Konflikt um Ökologie und Mieterschutz
-
Thomas Strobls 'Sound of Strobl': Unvorhersehbare musikalische Reise
-
Nvidia-Deal mit Deutschland: KI-Souveränität oder neue Abhängigkeit?
-
Martha Stewart verteidigt Halloween-Kostüm und lehnt Entschuldigung ab
-
Google stellt Gemini Omni 1.2 Flash vor: Längere Videos und niedrigere Kosten
-
Priscilla Monroy beendet Beziehung zu Alberto Cowboy
-
Wirtschaft kritisiert Zinsentscheid der brasilianischen Notenbank
-
Frankreich stellt eine Milliarde Euro für staatliche Bürgschaften bereit
-
Britischer Arzt mit Ebola nach London evakuiert
-
COP31: Lateinamerika tritt mit gespaltenen Allianzen in Antalya an
-
Brennstoffzulage 2027: Neue Auszahlungssätze und Fristen für Irland
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Nithya Raman schlägt Amtsinhaberin Karen Bass bei LA-Bürgermeisterwahl
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
DA könnte ANC in Ekurhuleni ablösen – ActionSA macht Gewinne
Globaler Klimastreik startet mit Schüler-Protesten in Australien
Australische Schüler haben mit Protesten in Sydney den zehnten von der Klimaschutzbewegung Fridays for Future ausgerufenen weltweiten Klimastreik gestartet. Hunderte junge Demonstranten versammelten sich am Freitag vor der offiziellen Residenz von Premierminister Scott Morrison. Sie warfen dem Regierungschef vor, insbesondere mit seinem Festhalten am Kohleabbau massiv zum Klimawandel beizutragen.
"Wir sind wütend auf die Regierung Morrison. Wir erleben eine Klimakatastrophe nach der anderen mit Buschbränden und Überschwemmungen", sagte die 17-jährige Natasha Abhayawickrama, eine der Organisatorinnen des Protests. Australien hatte im Sommer 2019 und 2020 eine der schlimmsten Buschbrandsaisons aller Zeiten erlebt. Das Land hat außerdem gerade eine zweiwöchige Regen- und Überschwemmungskatastrophe hinter sich, bei der mehr als 20 Menschen ums Leben kamen.
Die 13-jährige Ella O'Dwyer-Oshlack sagte, sie sei von den Überschwemmungen an der Ostküste betroffen gewesen. "Ich war wirklich wütend, dass ich so ziemlich alles verloren habe und nichts dagegen tun konnte." Sie habe Angst um die Zukunft. "Wir wissen, dass es die fossilen Brennstoffe sind, die diese Überschwemmungen und Klimakatastrophen verschlimmern", sagte Abhayawickrama.
Australien ist einer der wichtigsten Kohleproduzenten weltweit. Premier Morrison hat angekündigt den Kohlebergbau unterstützen, solange er finanziell tragfähig ist. Seine Regierung verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung des Rohstoffs.
Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hatte für Freitag erneut zu weltweiten Demonstrationen für den Klimaschutz aufgerufen. Auch in zahlreichen deutschen Städten sind Kundgebungen geplant.
S.Keller--BTB