-
USS Theodore Roosevelt trifft in Singapur ein
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Konflikt um Ökologie und Mieterschutz
-
Thomas Strobls 'Sound of Strobl': Unvorhersehbare musikalische Reise
-
Nvidia-Deal mit Deutschland: KI-Souveränität oder neue Abhängigkeit?
-
Martha Stewart verteidigt Halloween-Kostüm und lehnt Entschuldigung ab
-
Google stellt Gemini Omni 1.2 Flash vor: Längere Videos und niedrigere Kosten
-
Priscilla Monroy beendet Beziehung zu Alberto Cowboy
-
Wirtschaft kritisiert Zinsentscheid der brasilianischen Notenbank
-
Frankreich stellt eine Milliarde Euro für staatliche Bürgschaften bereit
-
Britischer Arzt mit Ebola nach London evakuiert
-
COP31: Lateinamerika tritt mit gespaltenen Allianzen in Antalya an
-
Brennstoffzulage 2027: Neue Auszahlungssätze und Fristen für Irland
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Nithya Raman schlägt Amtsinhaberin Karen Bass bei LA-Bürgermeisterwahl
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
DA könnte ANC in Ekurhuleni ablösen – ActionSA macht Gewinne
Klimabeauftragte Morgan: Ukraine-Krieg kann "globale Energiewende beschleunigen"
Der Krieg in der Ukraine kann nach Auffassung der neuen deutschen Klimabeauftragten Jennifer Morgan "eine Beschleunigung der globalen Energiewende bewirken". Jedem sei nun klar, woher Deutschland sein Öl und Gas bekommt, sagte Morgan der Süddeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). "Wir müssen Klimapolitik als Geopolitik verstehen."
Morgan, bis vor kurzem noch Chefin der Umweltorganisation Greenpeace International, war erst vorige Woche zur Staatssekretärin im Auswärtigen Amt ernannt worden. Sie vertritt Deutschland nun als "Sonderbeauftragte" in der internationalen Klimapolitik. Ihr Ziel sei eine möglichst breite Staaten-Allianz für das Klima, sagte sie. "Wir werden alle Hebel nutzen und eine progressive Koalition schaffen." Auch internationale Finanzinstitutionen wie Weltbank und Internationaler Währungsfonds könnten darin eine wichtige Rolle spielen.
Mit Sorge blicke sie auf die Entwicklung in China, wo weiterhin neue Kohlekraftwerke gebaut werden. "Wie jedes Land muss China seine Klimaziele anheben", sagte Morgan. "Sonst werden wir die Klimakrise nicht wirksam bekämpfen können." Allerdings entstehe auch dort eine Debatte über die Energieversorgung der Zukunft. "Wir strecken die Hand aus, aber China muss sich auch bewegen", sagte Morgan.
L.Dubois--BTB