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Kriegsverbrechervorwürfe auf Facebook: Meta soll 100.000 Euro Ordnungsgeld zahlen
Facebook-Mutter Meta übertrifft mit Quartalszahlen Erwartungen
Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat zu Jahresbeginn deutlich höhere Erlöse erzielt als erwartet. Der US-Technologiekonzern von Unternehmer Mark Zuckerberg wies am Mittwoch für das erste Quartal 2025 einen Nettogewinn von 16,6 Milliarden US-Dollar (rund 14,6 Milliarden Euro) aus. Das war gut ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 42,3 Milliarden Dollar. Grund sind hohe Werbeeinnahmen. Das übertraf die Erwartungen von Analysten deutlich. Sie hatten wegen hoher Investitionen in Cloud-Systeme und Künstliche Intelligenz (KI) mit weniger Ertrag gerechnet.
Zuckerberg sprach von einem "starken Start in ein wichtiges Jahr". Es gebe gute Fortschritte bei sogenannten KI-Brillen, die etwa Texte erkennen oder Echtzeit-Sprachübersetzung liefern können, sowie beim KI-Assistenten "Meta AI". Dazu hatte der Konzern diese Woche eine eigenständige App präsentiert. Im nachbörslichen Handel legte der Meta-Aktienkurs zeitweise um mehr als drei Prozent zu.
Meta muss sich in den USA derzeit gegen Vorwürfe des Marktmissbrauchs wehren. Das Mitte April eröffnete Kartellverfahren könnte dazu führen, dass Meta sich von der Fotoplattform Instagram und dem Messengerdienst Whatsapp trennen muss. Zuckerberg bestreitet, für die beiden Dienste vor mehr als zehn Jahren überhöhte Preise bezahlt zu haben, um Konkurrenten aus dem Weg zu räumen.
G.Schmid--VB