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DFB räumt Fehlentscheidung bei Höler-Tor ein
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das aberkannte Tor des SC Freiburg zu Beginn der Verlängerung des Pokal-Halbfinals beim VfB Stuttgart im Nachgang als Fehlentscheidung eingeordnet. Schiedsrichter Tobias Welz habe "in der Dynamik des Spiels im Zweikampf zwischen Lucas Höler und Jeff Chabot einen regelwidrigen Armeinsatz von Höler wahrgenommen. Deshalb hat er auf Foulspiel entschieden und das Spiel unterbrochen", erklärte Marco Fritz, Leiter Regelauslegung und Evaluation in der DFB Schiri GmbH.
Jedoch wäre es nach Ansicht der Fernsehbilder "deutlich besser gewesen, das Duell als robusten, aber regelkonformen Zweikampf zu bewerten, die Partie weiterlaufen zu lassen und das unmittelbar folgende Tor von Höler zu geben", führte Fritz in seinem Statement auf SID-Anfrage aus. Der nicht gegebene Treffer hatte nach dem 2:1 (1:1) nach Verlängerung für Stuttgart für große Kritik bei beiden Mannschaften gesorgt, selbst Deniz Undav als Profiteur war irritiert.
"Das ist nie und nimmer ein Foul. Ich wäre als Stürmer ausgerastet", sagte Undav bei Sky: "Glück für uns, Pech für Freiburg." Auch der Ärger beim Sport-Club war groß. "Ich weiß nicht, warum man da abpfeifen muss. Das ist ein reguläres Tor", sagte Trainer Julian Schuster in der ARD über die strittige Szene: "Entschuldigung, das ist kein Foul. Das tut weh." Höler pflichtete dem Coach bei. "Das wegzupfeifen, ist eine Frechheit, das ist niemals ein Foul. Mit dem Schubser muss Chabot nicht zu Boden gehen", sagte er bei Sky.
F.Wagner--VB