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Infantino: "Kein Plan B" für WM ohne den Iran
FIFA-Präsident Gianni Infantino geht trotz des Krieges im Nahen Osten weiterhin fest von der Teilnahme des Iran an der Fußball-WM im Sommer aus. "Wir wollen, dass der Iran spielt, der Iran wird bei der Weltmeisterschaft spielen. Es gibt keinen Plan B, C oder D – es gibt Plan A", sagte das Oberhaupt des Weltverbandes im mexikanischen Fernsehen.
Die iranische Nationalmannschaft solle am Turnier in den USA, Mexiko und Kanada "unter bestmöglichen Bedingungen" teilnehmen, denn sie repräsentiere "die Menschen, die im Iran leben, ebenso wie jene, die im Ausland leben", sagte Infantino. Der Iran habe sich sportlich für die WM qualifiziert. Allerdings räumte der FIFA-Chef ein, dass die politische Lage "sehr kompliziert" sei.
Der Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht.
Eine Verlegung der iranischen WM-Spiele nach Mexiko ist für die FIFA kein Thema.
H.Gerber--VB